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Nach Endometriose-OP immer noch Schmerzen?

  • Autorenbild: KMD Yun
    KMD Yun
  • 18. Apr. 2020
  • 8 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 28. Juni


Kurz erklärt: Akupunktur, TCM und Wärmetherapie werden bei anhaltenden oder wiederkehrenden Schmerzen nach einer Endometriose-Operation im Rhein-Main-Gebiet häufig begleitend eingesetzt – mit dem Ziel, die Durchblutung im Beckenraum zu fördern, Schmerzmuster zu beruhigen und ein überreiztes Nervensystem zu entlasten. In der Naturheilpraxis Doson in Oberursel bei Frankfurt ordnen wir solche Beschwerden individuell ein – nach Schmerzbild, Zyklusbezug, Wärme-Kälte-Muster und Konstitution – und setzen Akupunktur, chinesische Kräutermedizin und Wärmetherapie begleitend ein, nach Puls- und Zungendiagnose.


Frau im Labyrinth – Symbol für die Suche nach Antworten bei wiederkehrenden Schmerzen nach einer Endometriose-OP

Sie haben sich operieren lassen — und trotzdem sind die Schmerzen noch da oder wieder zurückgekommen? Das ist verunsichernd, aber Sie sind damit nicht allein.

Wichtig vorweg: Anhaltende oder wiederkehrende Schmerzen nach einer Endometriose-Operation bedeuten nicht automatisch, dass „alles wieder wie vorher" ist. Sie zeigen aber, dass es sich lohnt, genauer hinzuschauen.

Warum Beschwerden nach einer Endometriose-OP wiederkommen können

Viele Frauen verbinden mit einer Endometriose-Operation die Hoffnung, endlich weniger Schmerzen zu haben. Umso belastender ist es, wenn die Beschwerden nach der OP nicht deutlich besser werden — oder wenn sie nach einigen Wochen, Monaten oder Jahren wieder zurückkommen.

Typische Suchfragen lauten dann:

  • „Warum habe ich nach der Endometriose-OP immer noch Schmerzen?"

  • „Ist die Endometriose zurück?"

  • „Sind Verwachsungen nach der OP die Ursache?"

  • „Muss ich mich noch einmal operieren lassen?"

Worauf es jetzt ankommt, ist eine genaue Einordnung: auf die Art der Schmerzen, den Zyklusbezug, die Operationsgeschichte, mögliche Verwachsungen, Begleitsymptome und die individuelle Schmerzverarbeitung.

Nach Endometriose-OP immer noch Schmerzen: mögliche Gründe

Schmerzen nach einer Endometriose-Operation können unterschiedliche Ursachen haben. Häufig liegt nicht nur ein einziger Faktor vor, sondern mehrere Aspekte greifen ineinander.

1. Nicht vollständig entfernte oder schwer sichtbare Herde Endometriose kann oberflächlich, tief infiltrierend oder an schwer zugänglichen Stellen auftreten. Nicht alle Herde sind während einer Operation gleich gut sichtbar oder vollständig entfernbar — besonders bei Darm- oder Blasenbeteiligung. Bestehen nach der OP weiterhin zyklusabhängige Unterleibsschmerzen, Schmerzen beim Stuhlgang, beim Wasserlassen oder beim Geschlechtsverkehr, können noch aktive Herde, schwer sichtbare Restbefunde oder eine Adenomyose eine Rolle spielen.

2. Verwachsungen und Narbengewebe nach der Operation Nach operativen Eingriffen können Verwachsungen entstehen: Gewebeschichten verkleben, die normalerweise gegeneinander beweglich sein sollten. Das kann Zug, Druckgefühl, stechende oder bewegungsabhängige Schmerzen verursachen. Nicht jede Verwachsung macht Beschwerden — aber gerade nach mehreren Operationen können Narben und Gewebespannungen eine Rolle spielen.

3. Chronische Entzündungs- und Reizzustände Endometriose wird heute nicht nur als lokales Problem einzelner Herde verstanden, sondern als chronische Erkrankung, bei der Entzündungsprozesse, Immunreaktionen und hormonelle Faktoren zusammenwirken. Eine Operation entfernt sichtbare Herde — sie verändert aber nicht automatisch alle Bedingungen, die zu erneuter Reizung und Schmerzempfindlichkeit beitragen. Deshalb erleben manche Frauen zunächst eine Besserung und später wieder zunehmende Beschwerden.

4. Schmerzgedächtnis und sensibles Nervensystem Bestehen Schmerzen über lange Zeit, kann das Nervensystem empfindlicher werden. Schmerzsignale werden dann stärker wahrgenommen — auch wenn der ursprüngliche Auslöser teilweise behandelt wurde. Viele Patientinnen beschreiben, dass ihr Körper „schneller reagiert": auf Stress, Kälte, Verdauungsprobleme oder körperliche Belastung. Fachlich spricht man von zentraler Sensibilisierung oder einem Schmerzgedächtnis.

Was die Forschung zeigt: Eine Untersuchung an 239 Endometriose-Patientinnen ergab: Wer bereits vor der Operation deutliche Anzeichen einer zentralen Sensibilisierung aufwies (erfasst mit dem Central Sensitization Inventory), berichtete auch nach der Operation über stärkere anhaltende Unterleibsschmerzen. Die Schlussfolgerung: Eine OP kann die sichtbaren Herde behandeln, setzt die Schmerzverarbeitung im Nervensystem aber nicht automatisch zurück. (Orr et al., JAMA Network Open, 2023)

Infografik: Warum nach einer Endometriose-OP Schmerzen bleiben können – eine Operation entfernt die Herde, nicht das Schmerzgedächtnis (Studie Orr et al., 2023)

5. Beckenboden, Darm, Blase und vegetatives Nervensystem Endometriose-Schmerzen betreffen oft nicht nur Gebärmutter oder Eierstöcke. Auch Beckenboden, Darm, Blase und das vegetative Nervensystem können beteiligt sein. Mögliche Hinweise sind Schmerzen beim Stuhlgang, Druckgefühl im Unterbauch, Blasenreizungen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Ziehen im unteren Rücken sowie zyklusabhängige Verdauungsbeschwerden. Gerade nach einer Operation lohnt es sich, diese Beschwerden nicht vorschnell als „normal" abzutun.

Was die Forschung zeigt: Übersichtsarbeiten zur Schmerzentstehung bei Endometriose beschreiben, dass die Beschwerden nicht allein von den Herden ausgehen. Über gemeinsame Nervenbahnen können sich Gebärmutter, Blase und Darm gegenseitig „mitreizen" — eine sogenannte Cross-Organ-Sensibilisierung. Das erklärt, warum manche Frauen auch nach Entfernung der Herde weiterhin Schmerzen beim Wasserlassen, beim Stuhlgang oder im gesamten Beckenbereich verspüren. (Maddern et al., Frontiers in Cellular Neuroscience, 2020)

Infografik: Gemeinsame Nervenbahnen von Gebärmutter, Blase und Darm – Cross-Organ-Sensibilisierung erklärt Schmerzen nach der Endometriose-OP (Studie Maddern et al., 2020)


Wann sollten Schmerzen nach der OP ärztlich abgeklärt werden?

Eine ärztliche Abklärung ist vor allem dann wichtig, wenn Warnzeichen auftreten – zum Beispiel Fieber, starke Blutungen, zunehmende akute Schmerzen, starke Schmerzen beim Wasserlassen, Blut im Urin oder Stuhl, Schwellungen oder Entzündungszeichen nach der OP sowie plötzliche, einseitige Unterbauchschmerzen. In solchen Fällen sollten Sie sich an Ihre Frauenärztin, Ihren Frauenarzt oder ein Endometriosezentrum wenden.

Bedeutet wiederkehrender Schmerz automatisch eine neue Operation?

Nicht unbedingt. Eine Operation kann bei Endometriose sinnvoll und manchmal notwendig sein — etwa bei bestimmten Organbeteiligungen, ausgeprägten Befunden oder unerfülltem Kinderwunsch. Gleichzeitig ist eine erneute Operation nicht automatisch für jede Patientin die beste oder einzige Lösung. Entscheidend ist die individuelle Situation: Welche Beschwerden stehen im Vordergrund? Wie viele Operationen wurden bereits durchgeführt? Gab es nach der letzten OP eine Besserung? Besteht Kinderwunsch? Gibt es Darm-, Blasen- oder Eierstockbeteiligung? Werden Hormone vertragen? Gibt es Hinweise auf chronische Schmerzverarbeitung, Beckenbodenprobleme oder Verwachsungen?

Gerade bei wiederholten Operationen sollte sorgfältig abgewogen werden, welcher Nutzen realistisch zu erwarten ist und welche Risiken bestehen. Für viele Patientinnen ist ein langfristiger, multimodaler Behandlungsplan sinnvoller als ein rein kurzfristiger Blick auf einzelne Herde.

Was Sie selbst beobachten können


Frau entspannt mit einer Tasse Tee auf dem Sofa – Selbstfürsorge bei anhaltenden Beschwerden nach Endometriose-Operation

Für die weitere Einschätzung kann es hilfreich sein, die Beschwerden einige Wochen lang genauer zu dokumentieren. Notieren Sie zum Beispiel: Wann treten die Schmerzen auf und sind sie zyklusabhängig? Sind sie vor, während oder nach der Periode am stärksten? Gibt es Schmerzen beim Stuhlgang, Wasserlassen oder Geschlechtsverkehr? Werden die Beschwerden durch Stress, Kälte, Ernährung oder Belastung stärker? Wie war der Verlauf direkt nach der Operation? Welche Medikamente oder Hormone wurden bisher versucht? Besteht ein Kinderwunsch?

Diese Informationen helfen, Ihre Beschwerden nicht nur pauschal als „Endometriose-Schmerzen" zu betrachten, sondern genau zu verstehen, welche Faktoren bei Ihnen im Vordergrund stehen.

Wie wir Beschwerden nach einer Endometriose-OP in der Praxis Doson betrachten

Getrocknete chinesische Heilkräuter – TCM und Akupunktur nach Endometriose-OP in der Naturheilpraxis Doson in Oberursel bei Frankfurt

In der Naturheilpraxis Doson in Oberursel bei Frankfurt sehen wir häufig Patientinnen, die nach einer oder mehreren Endometriose-Operationen weiterhin Schmerzen haben oder bei denen die Beschwerden nach einer beschwerdeärmeren Phase wiedergekommen sind. Viele bringen bereits mehrere Untersuchungen, Befunde und Hormontherapien mit – und trotzdem die offene Frage, warum der Körper weiterhin so reagiert.

Für uns ist dabei nicht allein die Diagnose entscheidend, sondern das Muster dahinter. Wir fragen nicht nur: Welcher Befund liegt vor? Sondern auch: Warum reagiert genau dieser Körper so – mit welchem Schmerzcharakter, welchem Zyklusbezug, welcher Wärme- oder Kältetendenz? Nicht jede Patientin mit derselben Diagnose zeigt dasselbe Beschwerdebild.

Aus Sicht der TCM ordnen wir solche Beschwerden nicht isoliert ein, sondern im Zusammenhang mit Durchblutung, Wärme-Kälte-Regulation, Entzündungsneigung, vegetativer Anspannung und der individuellen Konstitution. Häufig zeigen sich dabei Muster wie eine ausgeprägte Blutstagnation mit stechenden, lokal gebundenen Schmerzen, Kältezeichen, die sich bei Wärme bessern, oder eine vegetative Daueranspannung, bei der der Körper „schneller reagiert" – auf Stress, Kälte oder Belastung.

Ergänzend beziehen wir die Grundkonstitution mit ein. Eine eher kälte- und erschöpfungsbetonte Konstitution kann sich anders zeigen (in der koreanisch geprägten Konstitutionsanalyse etwa als Soeum-Muster beschreibbar) als eine eher hitze- und unruhebetonte Konstitution, die sich teilweise mit einem Soyang-Muster vergleichen lässt. Das verstehen wir nicht als westliche Diagnose, sondern als zusätzliche Orientierung dafür, was den jeweiligen Körper eher stärkt und was ihn belastet.

Daraus ergeben sich unterschiedliche Behandlungsschwerpunkte: Bei der einen Patientin steht zunächst die Förderung der Durchblutung und das Lösen von Stagnation im Vordergrund, bei der anderen die Stabilisierung von Verdauung und Energie, bei einer dritten die Beruhigung von vegetativem Nervensystem, Schlaf und Schmerzverarbeitung. Besteht zusätzlich ein Kinderwunsch, richtet sich der Plan stärker an Zyklus und Durchblutung aus.

Akupunktur, Wärmetherapie und chinesische Kräutermedizin können je nach Muster begleitend eingesetzt werden, um Schmerzen und zyklusabhängige Beschwerden zu unterstützen, und Teil eines langfristigen Konzepts sein.

Grundlegender Behandlungsansatz: Endometriose mit Akupunktur und TCM behandeln

Ist Ihre Endometriose mit einem Kinderwunsch verbunden, passen wir den gesamten Plan darauf an. Mehr dazu: Endometriose und Kinderwunsch.

Konstitutionsbasierte Ernährung als Teil des Plans

Gerade bei zyklus- und kältebetonten Beschwerden kann die Ernährung die Behandlung unterstützen. In der Praxis Doson verstehen wir sie nicht als starre Diät, sondern als individuelle Empfehlung aus der Schnittstelle von Grundkonstitution und aktuellem Beschwerdebild: Welche Nahrungsmittel, Zubereitungsformen und Essrhythmen den Körper in der jeweiligen Situation eher wärmen, entlasten oder belasten, beurteilen wir über Anamnese, Puls- und Zungendiagnose. Ziel ist, die Behandlung zu unterstützen und einen bewussteren langfristigen Umgang mit dem eigenen Körper zu ermöglichen.

Stimmen von Patientinnen


Die nachfolgenden Berichte geben persönliche Erfahrungen einzelner Patientinnen wieder; Originalberichte liegen der Praxis vor. Behandlungsverläufe und -ergebnisse können variieren. „Dr. Yun" bezieht sich auf den in Südkorea erworbenen Abschluss als Doctor of Korean Medicine (Dongguk Univ.).

,,Nach seit Jahren ständiger Schmerzen, sinkender Lebensqualität und mehreren großen Operationen zur Behandlung der Endometriose bin ich auf die Naturheilpraxis Dosen gestoßen. Dr. Yun hat es innerhalb kürzester Zeit geschafft die Schmerzen von einem Schmerzlevel 8 auf ein Level von 0 (Skala 0-10) zu reduzieren. Ich kann die Praxis nur empfehlen, sehr netter, freundlicher und kompetenter Arzt und Praxisteam.

Ich hatte bereits vorher Akupunktur in einer anderen Praxis aufprobiert, jedoch glich die Behandlung dort eher einer Massenveranstaltung, mindestens 10 Patienten in einem Raum, Liege an Liege.

Bei der Praxis Dosen wird die Behandlung individuell auf den Patienten zugeschnitten. Die Behandlung findet in angenehmer, ruhiger Atmosphäre statt, pro Raum ein Patient." ,,Ich war ein halbes Jahr in Behandlung in der Naturheilpraxis Doson aufgrund meiner Endometrioseschmerzen und habe mich dort stets gut aufgehoben und vorallem ernst genommen gefühlt. Das ist mit der Endometriose und der Schulmedizin ja immer so eine Sache, die bei der Krankheit an ihre Grenzen stößt. Nach einer Operation und Endometrioseentfernungen habe ich mich gegen Hormone und Schmerzmittel entschieden. Auf der Suche nach Alternativen bin ich auf die Naturheilpraxis Doson gestoßen. Mir ist bewusst, dass niemand eine Heilung bei einer chronischen Krankheit erzielen kann, aber Dr. Yun, sein Team und ich haben unser Bestes gegeben, die Schmerzen zu lindern. Durch Akupunktur, Wärmebehandlung, Kräutertherapie und konsequenter "Regeleinhaltungen" bezüglich Ernährung, Bewegung und Stressbewältigung fühle ich mich gestärkt und habe nicht mehr das Gefühl, dass die Krankheit mich im Griff hat, sondern, dass ich die Krankheit im Griff habe. Vielen herzlichen Dank dafür an das gesamte Team ♥ Ich empfehle die Praxis wärmstens weiter! Die Kosten und der Kaffeeverzicht sind am Anfang nicht leicht zu verdauen, aber sie sind es allemal wert :-)"

Häufige Fragen

Ist es normal, nach einer Endometriose-OP noch Schmerzen zu haben?

Leichte Beschwerden in der direkten Heilungsphase können vorkommen. Bestehen Schmerzen jedoch länger, werden sie wieder stärker oder treten nach Monaten erneut auf, lohnt sich ein genauerer Blick auf die möglichen Ursachen.

Können Schmerzen nach der OP von Verwachsungen kommen?

Ja, Verwachsungen oder Narbengewebe können bei manchen Patientinnen zu Schmerzen, Druckgefühl oder bewegungsabhängigen Beschwerden beitragen. Ob das im Einzelfall zutrifft, lässt sich im Rahmen der individuellen Einschätzung beurteilen.

Kann Endometriose nach einer Operation zurückkommen?

Ja, wiederkehrende Beschwerden oder erneute Befunde sind bei Endometriose möglich. Deshalb ist nach einer OP oft eine langfristige Behandlungs- und Verlaufsbegleitung sinnvoll.

Muss ich bei Schmerzen nach der OP noch einmal operiert werden?

Nicht automatisch. Ob eine weitere Operation sinnvoll ist, hängt von Befund, Beschwerden, Organbeteiligung, Kinderwunsch und bisherigen Therapien ab und sollte individuell abgewogen werden.

Kann Akupunktur nach einer Endometriose-OP unterstützend eingesetzt werden?

Akupunktur kann je nach Beschwerdebild begleitend eingesetzt werden — etwa bei chronischen Schmerzen, zyklusabhängigen Beschwerden oder vegetativer Anspannung.

Wie unterscheidet die Praxis Doson verschiedene Beschwerdemuster nach einer Endometriose-OP?

Wir ordnen die Beschwerden nicht nur nach der Diagnose ein, sondern nach Schmerzcharakter, Zyklusbezug, Wärme-Kälte-Tendenz, vegetativer Anspannung und Konstitution. Daraus ergeben sich unterschiedliche Behandlungsschwerpunkte – etwa Durchblutung und Stagnation, Verdauung und Energie oder Schlaf und Schmerzverarbeitung.

Warum Praxis Doson?

Akupunktur und TCM sind für uns keine isolierten Techniken aus einem kurzen Crashkurs, sondern Teil eines vollständigen, ganzheitlichen medizinischen Systems. KMD Kukhyun Yun, Doctor of Korean Medicine, hat ein sechsjähriges Universitätsstudium mit klinischer Ausbildung im Ursprungsland absolviert. Auf dieser Grundlage verbinden wir TCM-Diagnostik, Puls- und Zungendiagnose, Akupunktur, chinesische Kräutermedizin, Wärmetherapie und konstitutionsbasierte Ernährung zu einer individuellen Behandlung – nicht nach festem Schema, sondern nach Konstitution und aktuellem Beschwerdebild.

Schmerzen nach Endometriose-OP ernst nehmen

Wenn Ihre Beschwerden nach der Operation geblieben oder zurückgekommen sind, bedeutet das nicht, dass keine Möglichkeiten mehr bestehen. Wichtig ist eine genaue Einordnung – des Schmerzbildes, des Zyklusbezugs, möglicher Verwachsungen und der individuellen Schmerzverarbeitung. Auf dieser Basis prüfen wir gemeinsam, ob eine begleitende Behandlung mit Akupunktur, TCM und chinesischer Kräutermedizin in Ihrer Situation sinnvoll sein kann.

Die Naturheilpraxis Doson in Oberursel bei Frankfurt – gut erreichbar aus Frankfurt, Bad Homburg und dem Hochtaunuskreis – begleitet Patientinnen mit Endometriose individuell und ganzheitlich. Gerne besprechen wir in einem Ersttermin, welcher Ansatz zu Ihrer Situation passt.

Telefon: 06171 978 44 12 · Kontakt: Jetzt Nachricht senden · Adresse: Holzweg-Passage 2A, 61440 Oberursel (bei Frankfurt)

Weiterführende Artikel

Literatur

  1. Orr NL, Huang AJ, Liu YD, et al. Association of Central Sensitization Inventory Scores With Pain Outcomes After Endometriosis Surgery. JAMA Netw Open. 2023;6(2):e230780.

  2. Maddern J, Grundy L, Castro J, Brierley SM. Pain in Endometriosis. Front Cell Neurosci. 2020;14:590823.

4 Kommentare


lexilayp
26. März 2022

Ich habe heute versucht Sie telefonisch zu erreichen, es hat aber nicht geklappt. Ich bin Endometriose-Patientin aus Luxemburg und wurde schon 2mal operiert. Da meine Beschwerden gar nicht weniger geworden sind, würde ich gerne einen Termin mit Ihnen vereinbaren. Können Sie mir sagen, wie es bei mir laufen würde, da ich in Luxemburg bin.


Mit freundlichen Grüßen

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KMD Yun
KMD Yun
11. Apr. 2022
Antwort an

Wie gesprochen, sollten Sie Ihre Befunde beim Frauenarzt oder ggf. Kinderwunschzentrum mitbringen, wie z. B. endokrinologisches Blutbild, OP-Bericht, Arztbrief usw.

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melanie27
07. Feb. 2022

Ich wurde Endometriose Grad 3 diagnostiziert und hatte bereits 2 OPs, bei denen mehrere Herde entfernt wurden. Da ich übliche Hormone (Visanne) nicht so gut vertrug, musste ich sie immer wieder absetzen. Ich habe/ hatte sowieso mit und ohne Hormonpräparate sehr starke Schmerzen, so wie vor der OP. Kann man sich auch nach der OP mit Akupunktur behandeln lassen oder ist es villeicht zu spät? Mich würde interessieren ob Sie auch Erfahrungen damit haben? 😀

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KMD Yun
KMD Yun
08. Feb. 2022
Antwort an

Trotz 2mal Endometriose-OPS immer noch auftretende starke Schmerzen sind in manchen Fällen die Folge der bei OPS nicht vollständig beseitigten

Endometrioseherde mit Entzündungen und ggf. durch OPS neu entstehenden Verwachsungen. Bei zurückkehrenden Endometriose-Fälle in Grad 3 oder 4 ist es bei der Behandlung besonders wichtig, für einen abgestimmte Lebensweise, bzw. Ernährungsweise zu informieren und individuelle Faktoren des Rückfalls, wie z. B. konstitutionbedingtes lokales Durchblutungsproblem grundlegend zu berücksichtigen. Leider kann ich hier aufgrund der fehlenden Befunde den genauen Therapieplan mit Akupunktur, Wärmetherapie und TCM-Kräutermedizin nicht verraten, aber bin davon überzeugt, dass TCM auch bei Ihrem Fall sehr sinnvoll wird.

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