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Wiederholte Endometriose-Operationen und Schwangerschaft

Aktualisiert: Juni 9

Warum nimmt die Schwangerschaftsrate nach wiederholten Endometriose-Operationen ab?

Wissenschaftlichen Forschungen zufolge nimmt die Schwangerschaftsrate nach wiederholten Endometriose-Operationen deutlich ab. Laut einer Studie aus dem Jahr 2009 ist die Erfolgsrate der Schwangerschaft nach wiederholten Endometriose-Operationen etwa halb so hoch wie nach einer ersten Endometriose-Operation. 1)

Es scheint klar und deutlich zu sein, dass die Schwangerschaftsrate mit zunehmender Anzahl von chirurgischem Eingriff abnimmt.



Aus einer angesehenen Studie im Jahr 2016 können wir ein paar Gründe lernen, warum die Schwangerschaftsrate nach wiederholten Endometriose-Operationen beeinträchtigt wird. 2)


1. Durch eine wiederholte Endometriose-OP verursachte Verwachsungen

Bei einer Endometriose-Operation kann es ironischerweise häufig dazu führen, dass Verwachsungen (Adhäsionen) ausgerechnet durch die OP gebildet werden oder verschlechtert werden. Wenn die Wunde im Schnittbereich durch eine OP wiederhergestellt wird, tritt die Verwachsung dabei oft auf, was es kompliziert macht, den genauen Bereich zu lokalisieren, wo normales Ovarialgewebe an Endometriose-Läsionen anhaftet. Von daher sind die wiederholten Endometriose-Operationen technisch schwieriger und die Fruchtbarkeit nimmt dadurch ab.


2. Starke Schädigung der Ovarialfunktion nach erneuten Endometriose-Operationen

Bei der Entfernung der Zyste am Eierstock ist es, wie bekannt, unvermeidbar, die Ovarialgewebe zu beschädigen. Es wurde bereits in mehreren Studien festgestellt, dass eine erneute Endometriose-Operation die Ovarialfunktion noch stärker beeinträchtigt als eine erste Operation. Von daher wird in der neuesten Richtlinie zur Behandlung der Endometriose empfohlen, dass Frauen, die sich einer Endometriose-Operation unterziehen, müssen über die potenziellen Schädigungen der Ovarialfunktion aufgeklärt werden müssen.

Fazit:

Die operative Entfernung der Endometriosezyste kann häufig aufgrund einer Schädigung des normalen Ovarialgewebes zu einer prämaturen Ovarialinsuffizienz und/oder einer AMH-Erniedrigung führen, was im Endeffekt die Abnahme der Fruchtbarkeit bewirkt. Von daher sollte man einen chirurgischen Eingriff der Endometriosezyste vor allem zur Verbesserung der Unfruchtbarkeit sorgfältig überdenken.

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Literatur

  • 1) The effect of second-line surgery on reproductive performance of women with recurrent endometriosis: a systematic review. Vercellini P1, Somigliana E, Viganò P, De Matteis S, Barbara G, Fedele L. Acta Obstet Gynecol Scand. 2009;88(10):1074-82. doi: 10.1080/00016340903214973.

  • 2) Second surgery for recurrent endometriomas is more harmful to healthy ovarian tissue and ovarian reserve than first surgery. Fertil Steril. 2015


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