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Die verborgene Wahrheit des Coronavirus (COVID-19)

Aktualisiert: Mai 27

Was wir aus der Spanischen Grippe, SARS und MERS lernen können

Das Coronavirus breitet sich in Deutschland epidemisch aus. Über 133.830 Menschen sind mittlerweile infiziert mit 3.868 Todesfällen. (Quelle RKI, Stand: 17.04.2020, online aktualisiert um 08:00 Uhr). Abgesehen von wirtschaftlichen und sozialen Schäden geraten immer mehr Leute wegen der Angst vor der Infizierung und dem Tod in Panik. Insbesondere schürt die enorme Zahl der Todesopfer in Italien diese Angst weiter und die Menschen werden auch anhand der unzähligen Nachrichten übers Coronavirus (COVID-19) zunehmend unruhig und verängstigt.

Ist das Coronavirus (COVID-19) wirklich gefährlich und tödlich?

Ich stelle hierbei einige wichtige Fakten zum Coronavirus vor, die Sie auch wissen sollten.

1. Das Coronavirus (COVID-19) ist keine tödliche Krankheit

Das Coronavirus ist tatsächlich nach dem Rhinovirus eines der häufigsten Erkältungsviren. Da dieses Coronavirus aber eine Familie von RNA-Viren ist, mutiert es normalerweise gut, was eine Entwicklung der antiviralen Medikamenten oder Impfstoffe schwer macht. Das Coronavirus ist eigentlich dafür bekannt, dass es eine hohe Ansteckungsrate zeigt aber gleichzeitig eine niedrige Sterblichkeit. Es ist auch von Natur her selbstverständlich, dass eine Virusart mit hoher Infektiosität seltener zum Tod führt, sonst kann es aufgrund des raschen Todes des Wirtes nicht mehr ausgebreitet werden.



Die COVID-19-Sterblichkeitsrate in Italien ist aktuell (am17.04.2020) etwa 13.0%. Die Todesfälle sind, wie das linke Kreisdiagramm zeigt, hauptsächlich auf die Altersgruppe der ≥70-Jährigen konzentriert, was sich nicht wesentlich von der aktuellen Situation in Deutschland unterscheidet. 1) Darüber hinaus litten etwa 74% der Todesopfer, die vermeintlich an COVID-19 verstarben, an mindestens zwei Grunderkrankungen, vor allem an kardiovaskulären Krankheiten, die schon lange bei den Betroffenen bestanden haben. Bei einem schwerwiegenden COVID-19-Verlauf kommt es meist zur Lungenentzündung mit Atmungsschwierigkeiten, die als ein Hauptfaktor der COVID-19-Todesursache gilt. Interessanterweise ist die COVID-19-Sterblichkeitsrate in Italien (13.0%), wo weltweit am meisten Todesfälle aufgetreten sind, ähnlich wie die Letalität einer ambulant erworbenen Lungenentzündung (12.9%) 2) 3) 4). Die aktuelle Sterblichkeitsrate, am 17.04.2020, liegt weltweit bei 6,74% und in Deutschland bei 3.0%.

Das Coronavirus (COVID-19) stellt bestimmt nicht für alle eine tödliche Erkrankung dar. Besonders für ältere Menschen, die bereits Grunderkrankungen haben, mit schwachem Immunsystem, kann dieses Coronavirus jedoch noch gefährlich sein.

2. Das Coronavirus steht möglicherweise nicht in direktem Zusammenhang mit dem Tod

Bis heute glauben viele, dass das Coronavirus (COVID-19) im Körper sehr tödlich wirkt und auch direkt zum Tod führen kann. Es muss jedoch vorher genau geklärt werden, ob die Todesopfer tatsächlich durch das Coronavirus oder eher durch die Grunderkrankungen verstorben sind. SARS und MERS, die in der Vergangenheit durch das gleiche Coronavirus verursacht wurden, haben weltweit auch zahlreiche Todesfälle hervorgerufen. Bei der Leichenschau von Toten, die an diesen Epidemien gestorben sind, waren eine Reihe von gemeinsamen Lungenschädigungen zu entdecken. Einer der wichtigsten Befunde ist der fatale ,,Diffuse Alveolarschaden (DAD)'', der eigentlich ,,Akutes Lungenversagen (ARDS)'' verursachen kann und manchmal ein Vorzeichen der interstitiellen Lungenentzündung darstellen kann. Interessanterweise findet sich dieser DAD häufig bei Patienten, die an AIDS (erworbenes Immunschwächesyndrom) erkrankt sind oder die, wie z.B. aufgrund einer Organtransplantation lange Immunsuppressiva eingenommen haben. Das heißt, Infektionskrankheiten, die nicht unbedingt durch Viren, sondern auch durch Bakterien oder Pilze verursacht werden, können vor allem bei Menschen mit unterdrückter oder schwacher Abwehrkraft zum tödlichen DAD führen.

Von daher kann man gut davon ausgehen, dass die zahlreichen Coronavirus-Todesfälle auf der Welt eher auf ein schwaches und unterdrücktes Immunsystem zurückzuführen sind, das durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden kann, wie z.B. hohes Alter, Grunderkrankungen, längere Anwendung von Immunsuppressiva usw.

3. Bedenken über Immunsystem-unterdrückende und regulierende Medikamente

Alle respitorischen Symptome, wie z.B. Fieber, Husten usw., die im frühen Stadium der Coronavirus-Infektion auftreten, sind eigentlich Vorgänge, in denen das Immunsystem normal und natürlich aktiviert wird, um den Körper zu schützen. Diese notwendigen Symptome und schützenden Funktionen des Immunsystems gelten aber aufgrund der übertriebenen Angst oft als schädliche und gefährliche Beschwerden, die so schnell wie möglich beseitigt werden müssen. Dementsprechend kommen in der Praxis verschiedene Medikamente zum Einsatz, wie z.B. Antipyretika, Immunsuppressiva wie Cortison, antivirale Medikamente usw., die alle das Immunsystem vorübergehend stark unterdrücken. Es kann aber dadurch dazukommen, dass unser Körper das Coronavirus nicht rechtzeitig bekämpft und gegebenenfalls verschiedene Nebenwirkungen auftreten.

Darüber hinaus werden interstitielle Lungenerkrankungen, wie z.B. interstitielle Pneumonie, die bei schwerwiegenden COVID-19-Patienten häufig entdeckt wird, eigentlich nicht durch eine Infektion mit Viren oder Bakterien hervorgerufen. Laut einer Studie von 2012 wurde festgestellt, dass eine Reihe von Medikamenten diese interstitielle Lungenerkrankungen verursachen kann und Ältere aufgrund des verminderten Stoffwechsels in der Leber und Niere häufig betroffen sind.

Wie die Tabelle zeigt, hatten die meisten Todesopfer in Italien mind. 2 Grunderkrankungen (ca. 74%). Unter den Grunderkrankungen sind der Bluthochdruck und Kardiovaskuläre Krankheiten am häufigsten. Das Problem ist, dass die Medikamente dafür, wie z.B. ACE-Hemmer, Betablocker, Antikoagulantien usw., auch zur Arzneimittelgruppe gehören, die die interstitielle Lungenerkrankungen auslösen kann. Diese sogenannte medikamenteninduzierte interstitielle Lungenerkrankungen (DILD) sorgen dafür, dass Lungengewebe sich entzünden und fibrotisch vernarben, was schließlich, wie bei Todesfällen des Coronavirus (COVID-19), über Atemnot zum Tod führen kann. Es ist jedoch für Ärzte und Wissenschaftler noch schwer zu klären, wie sehr diese Grunderkrankungen sowie diese Medikamente, die die Todesopfer bereits lange eingenommen haben, den krankhaften Lungenzustand bzw. den Tod beeinflusst haben.

4. Was wir aus vergangenen Pandemien wie z.B. der Spanischen Grippe, SARS und MERS lernen müssen

Zur Bekämpfung des aktuellen Coronavirus (COVID-19) müssen wir zuerst an vergangenen Virusepidemien zurückdenken und die Ergebnisse der Therapien rational analysieren. Bei SARS und MERS wurde Ribavirin, langjährig bekannt aus der Hepatitis C-Therapie, zur Linderung der Symptome mit Interferon* kombiniert verabreicht, was aber zu fatalen Nebenwirkungen wie z.B. interstitielle Lungenentzündung, hämolytische Anämie usw. und dadurch vielen Todesfällen geführt hat. Die spanische Grippe von 1918, die als die schlimmste Viruspandemie in der Geschichte der Menschheit bezeichnet wird, hat damals schätzungsweise zwischen 27 bis 50 Millionen Menschen getötet. An diesen massiven Todeszahlen hatte mehreren Studien zufolge die Einnahme von überdosiertem Aspirin wahrscheinlich einen nicht geringen Anteil, das damals häufig zur Fiebersenkung eingesetzt wurde.

In der letzten Zeit wurde berichtet, dass das Virostatikum ,,Lopinavir/Ritonavir'' in China und Thailand bald zur Behandlung von COVID-19 eingesetzt wird, das eigentlich aus der HIV-Therapie bekannt ist. Wie wir aus vergangenen Pandemien lernen können, muss der Einsatz von Arzneimitteln, die auf das Immunsystem des Körpers wirken aber keine klare therapeutische Nutzung nachgewiesen bekommen haben, auf jeden Fall mit großer Vorsicht in Betracht gezogen werden. Was tatsächlich noch wichtiger ist, dass davor ausführlich geklärt wird, wie diese Medikamente auf Heilungsvorgänge der Coronavirus-Infizierten wirken. 6) 7) 8) 9) 10)

*Interferone sind Proteine oder Glykoproteine, die eine immunstimulierende, vor allem antivirale und antitumorale Wirkung entfalten.


5. Kein Grund, TCM für die Bekämpfung des Coronavirus nicht anzuwenden

Wie in früheren Viruspandemien, stößt die westliche Medizin zurzeit nach wie vor an ihre Grenzen. Zahlreiche Patienten werden immer noch nur mit konventionellen und symptomatischen Behandlungsmöglichkeiten, wie z.B. Antipyretika, Kortison, Immunsuppressiva usw., behandelt und sind fatalen Nebenwirkungen und Todesängsten ausgesetzt.

Ich habe bereits mehrmals den aktuellen Stand der TCM-Anwendung gegen Coronavirus (COVID-19) und auch deren immunstärkende Wirkungen erklärt. TCM zeigt derzeit weltweit hervorragende Therapieergebnisse, nicht nur zur Vorbeugung des Coronavirus, sondern auch zur Behandlung der Patienten in der akuten Phase. Der therapeutische Mechanismus und die genauen Wirkungen dieser TCM-Behandlung werden immer mehr auf wissenschaftliche Art und Weise erforscht und erläutert. Bereits in Ursprungsländern der TCM, wie z.B. Südkorea und China, wurde die integrierte TCM-Behandlungen erfolgreich eingesetzt, in der westliche Medizin mit tausendjährigem Wissen kombiniert ist. Diese optimale Therapiemöglichkeit gegen das Coronavirus (COVID-19) stellt ein ideales Vorbild für andere Länder dar.

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Deutschland verfügt seit langem weltweit über ein hohes Niveau der traditionellen chinesischen Medizin, die in manchen Praxen von Schulmedizinern bei verschiedenen Krankheitsbildern aktiv eingesetzt wird. Anhand dieser guten TCM-Infrastruktur ist es in Deutschland dringend erforderlich, TCM intensiv in die Behandlung sowie in die Vorbeugung des Coronavirus (COVID-19) einzuführen. Ein gutes Modell dafür findet sich schon in Südkorea. Südkorea gilt aktuell weltweit als ein gutes Beispiel für die erfolgreiche Bekämpfung gegen Coronavirus. Derzeit wird die durchschnittliche Anzahl bestätigter Coronavirus-Fälle pro Tag unter etwa 20 Patienten gehalten und eine aktive Verwendung von TCM steht dabei im Vordergrund. Dort können Coronavirus-infizierte je nach individueller TCM-Diagnose und TCM-Befunden eine abgestimmte Kräutermedizin kostenlos verschrieben und nach Hause geliefert bekommen.

Anders als die Anfangsphase der Coronavirus-Pandemie ist Deutschland kein sicheres Land mehr und die Anzahl der Infizierten und Todesopfer ist schon jeweils 133.830 Menschen und 3.868 Menschen. Wenn die Bundesregierung effektiv diese Coronavirus-Pandemie effektiv bewältigen will und keine unschuldigen Opfer hervorbringen will, sollte sie anstatt eines bisherigen konventionellen Behandlungsprotokolls ein flexibles und praktisches Behandlungsmodell aufbauen, in dem die Vorteile der TCM und Schulmedizin gut miteinander kombiniert werden.



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Literatur

  1. Report sulle caratteristiche dei pazienti deceduti positivi a COVID-19 in Italia Il presente report è basato sui dati aggiornati al 17 Marzo 2020

  2. www.bqs-qualitaetsreport.de/2008/ergebnisse/leistungsbereiche/pneumonie/ergebnisse

  3. Niederman MS, McCombs JS, Unger AN, Kumar A, Popovian R: The cost of treating community-acquired pneumonia. Clin Ther 1998; 20: 820–37 CrossRef

  4. Ewig S: Community-acquired pneumonia: definition, epide-miology, and outcome. Semin Respir Infect 1999; 14: 94–102 MEDLINE

  5. Bauer TT, Ewig S, Marre R, et al.: CRB-65 predicts death from community-acquired pneumonia. J Intern Med 2006; 260: 93–101 CrossRef MEDLINE

  6. Arabi YM, Balkhy HH, Hayden FG, et al. Middle East Respiratory Syndrome. N Engl J Med. 2017;376(6):584–94 CrossRef MEDLINE PubMed Central

  7. Omrani AS, Saad NN, Baig K, et al. Ribavirin and interferon alfa-2a for severe Middle East respiratory syndrome coronavirus infection: a retrospective cohort study. Lancet Infect Dis. 2014; 14: 1090–5 14)70920-X">CrossRef

  8. Shalhoub S, Farahat F, Al-Jiffri A, et al. IFN-alpha2a or IFN-beta1a in combination with ribavirin to treat Middle East respiratory syndrome coronavirus pneumonia: a retrospective study. Journal Antimicrob Chemother. 2015; 70: 2129–32 CrossRef MEDLINE

  9. Arabi YM, Shalhoub S, Mandourah Y, et al. Ribavirin and Interferon Therapy for Critically Ill Patients With Middle East Respiratory Syndrome: A Multicenter Observational Study. Clin Infect Dis 2019;ciz544. doi: 10.1093/cid/ciz544 CrossRef MEDLINE

  10. Future Treatment Strategies for Novel Middle East Respiratory Syndrome Coronavirus Infection. Future Med Chem. 2014

Holzweg-Passage 2A, 61440 Oberursel

 

Tel: 06171 9784412

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