top of page

PMS mit Akupunktur und TCM behandeln – natürlich und ohne Hormone, in Oberursel bei Frankfurt

  • Autorenbild: KMD Yun
    KMD Yun
  • 25. Juli
  • 10 Min. Lesezeit
Frau mit prämenstruellen Beschwerden hält sich den Bauch – PMS mit Krämpfen, Anspannung und Stimmungstief vor der Periode

Kurz erklärt: Akupunktur und chinesische Kräutermedizin werden bei prämenstruellem Syndrom (PMS) im Raum Frankfurt häufig begleitend eingesetzt – mit dem Ziel, den Zyklus zu regulieren, das vegetative Nervensystem zu beruhigen und Beschwerden wie Reizbarkeit, Brustspannen und Stimmungstiefs vor der Periode zu lindern. In der Naturheilpraxis Doson in Oberursel bei Frankfurt erfolgt diese Begleitung individuell – nach Zungen-, Puls- und Bauchdiagnose, Konstitution und aktuellem Beschwerdebild, ganz ohne Hormone.



Jeden Monat dasselbe – und trotzdem heißt es, das sei „normal"


Ein bis zwei Wochen vor der Periode kippt etwas. Die Stimmung wird dünnhäutig, die Brüste spannen, der Bauch ist aufgebläht, der Schlaf leidet, und Kleinigkeiten, die sonst nichts ausmachen, bringen Sie auf die Palme. Dann kommt die Blutung – und wie auf Knopfdruck wird es besser. Bis der nächste Zyklus von vorn beginnt.


Viele Frauen leben jahrelang mit diesem Rhythmus. Und wenn sie es ansprechen, hören sie oft: „Das ist eben PMS." Vielleicht ein Rezept für die Pille, vielleicht der Vorschlag eines Antidepressivums. Was selten passiert: dass jemand genau hinschaut, warum der Körper Monat für Monat so reagiert – und ob es einen Weg gibt, der ohne Hormone auskommt.


Genau an diesem Punkt setzt die Traditionelle Chinesische Medizin an. Nicht mit dem Versprechen, PMS „wegzumachen", sondern mit der Frage: Welches Muster steckt bei Ihnen dahinter – und wie lässt es sich beruhigen?


› Termin anfragen · Naturheilpraxis Doson, Oberursel bei Frankfurt · ☎ 06171 9784412



„Das ist eben PMS" – warum viele Frauen mit diesem Satz allein bleiben


PMS ist keine Einbildung und keine Charakterschwäche. Es betrifft einen großen Teil der Frauen im gebärfähigen Alter, und bei einem kleineren Teil sind die Beschwerden so ausgeprägt, dass der Alltag darunter leidet. Trotzdem gibt es bis heute kein Standardschema, das zuverlässig bei allen wirkt.


Schulmedizinisch stehen vor allem zwei Wege im Vordergrund: hormonell wirksame Präparate wie die Pille und – vor allem bei starken seelischen Beschwerden – Antidepressiva aus der Gruppe der SSRI. Beide können helfen. Aber beide haben ihre Kehrseite. Hormonelle Präparate können ihrerseits Beschwerden wie Brustspannen, Kopfschmerzen oder gedrückte Stimmung auslösen – also genau das, was eigentlich besser werden soll. SSRI können mit Nebenwirkungen wie Übelkeit, Schlafstörungen oder Libidoverlust einhergehen. Und ein spürbarer Anteil der Frauen spricht auf diese Mittel gar nicht ausreichend an.


Wenn die Pille nur die Symptome dämpft oder selbst neue macht, und wenn man für eine zyklische Beschwerde nicht dauerhaft ein Antidepressivum nehmen möchte, bleibt die Frage offen: Was hilft bei PMS eigentlich wirklich? Für viele Frauen, die nach begleitenden Möglichkeiten ohne zusätzliche Hormone suchen, ist das der Moment, in dem sie zum ersten Mal über Naturheilkunde, Akupunktur oder eine Naturheilpraxis nachdenken.



Warum PMS bei jeder Frau anders aussieht


In unserer Praxis zeigt sich immer wieder, wie unterschiedlich „PMS" in Wahrheit ist. Drei Frauen sagen denselben Satz – „vor der Periode bin ich nicht ich selbst" – und meinen körperlich völlig Verschiedenes.


Die eine ist vor allem reizbar und angespannt, die Brüste spannen stark, der Bauch bläht, alles staut sich – bis die Blutung kommt und sich löst. Die Zweite kippt eher ins Weinerliche, ist erschöpft, hat Heißhunger, der Kreislauf ist schwach. Die Dritte reagiert mit Migräne, Hitzegefühl, Unruhe und Hautunreinheiten, ist innerlich getrieben und schläft schlecht.


Dreimal PMS – und drei ganz verschiedene Ausgangslagen. Wer allen dreien dasselbe Programm gibt, trifft im besten Fall eine. Für uns ist deshalb nicht die Diagnose „PMS" entscheidend, sondern das Muster dahinter: Warum reagiert genau dieser Körper in dieser Zyklusphase so? Um das zu erkennen, lesen wir den Körper – über Zungendiagnose, Pulsdiagnose und Bauchdiagnose sowie die individuelle Konstitution.



Wie die TCM PMS versteht: die Leber, der Qi-Fluss und der Zyklus


In der chinesischen Medizin spielt die „Leber" (als Funktionskreis, nicht als Organbefund) eine zentrale Rolle für den weiblichen Zyklus: Sie speichert das Blut und sorgt dafür, dass Qi und Blut gleichmäßig fließen. In den Tagen vor der Periode braucht der Körper genau diesen freien Fluss. Ist er durch Stress, Anspannung oder eine entsprechende Konstitution gestaut, entsteht das, was die TCM Stagnation nennt – und daraus lassen sich die typischen PMS-Bilder erstaunlich gut ableiten. In der Praxis sehen wir meist eine Mischung der folgenden Muster.


Leber-Qi-Stagnation (肝氣鬱結) – wenn sich alles staut


Reizbarkeit, innere Anspannung, Brustspannen, Blähbauch, Stimmungsschwankungen, ein Gefühl von „gleich platzt mir der Kragen", das sich mit Einsetzen der Blutung löst. Hier steht der ins Stocken geratene Qi-Fluss im Vordergrund. Behandlungsrichtung: den Fluss wieder in Bewegung bringen, die Anspannung lösen.


Leber-Qi-Stagnation mit Hitze (肝鬱化火) – wenn aus Stau Feuer wird


Aus der Stagnation entwickelt sich Hitze: ausgeprägte Gereiztheit bis hin zu Wutausbrüchen, prämenstruelle Kopfschmerzen oder Migräne, Hautunreinheiten, Hitzegefühl, roter Kopf, schlechter Schlaf. Behandlungsrichtung: Hitze beruhigen und gleichzeitig den Fluss ordnen.


Milz-Qi-Schwäche (脾氣虛) – wenn Kraft und Verdauung fehlen


Erschöpfung vor der Periode, Heißhunger und Süßgelüste, Wassereinlagerungen, weicher Stuhl, Schweregefühl, weinerliche Verstimmung. Hier ist die „Mitte" – die Kraft, aus der Nahrung Energie zu bilden – geschwächt. Behandlungsrichtung: die Mitte und die Verdauungskraft stärken, Feuchtigkeit ausleiten.


Blut-Mangel (血虛) – wenn die Substanz zu dünn wird


Schwindel, Herzklopfen, blasse Haut, innere Unruhe, Ein- und Durchschlafprobleme, ausgeprägte emotionale Empfindlichkeit vor der Periode. Behandlungsrichtung: Blut und Substanz nähren, das Nervensystem beruhigen.

Manche Frauen haben zusätzlich einen Kälte-Anteil mit krampfartigen Unterbauchschmerzen, die auf Wärme besser werden – ein Bild, bei dem Wärmetherapie eine wichtige Rolle spielt. Entscheidend ist: Wir behandeln nicht „das PMS", sondern das Muster, das die Beschwerden bei diesem Menschen in dieser Zyklusphase erzeugt.



Konstitution: warum Ihre Grundausstattung mitentscheidet


Über das aktuelle Muster hinaus schauen wir auf Ihre Konstitution – die angeborene Grundausstattung, mit der Ihr Körper reagiert. Hier bringt KMD Yun eine koreanisch geprägte Konstitutionsanalyse ein, die über die reine Symptombetrachtung hinausgeht.


Vereinfacht: Manche Frauen neigen konstitutionell eher zu empfindlicher Verdauung, Kältegefühl und niedriger Reserve (in der koreanischen Tradition ähnelt das dem Soeum-Typ) – bei ihnen steht Wärme und Aufbau im Vordergrund. Andere sind eher hitzig, reaktiv und innerlich unruhig (vergleichbar dem Soyang-Typ) – hier geht es um Beruhigen und Ausgleichen. Wieder andere neigen zu träger Regulation und Feuchtigkeit (Taeeum-Typ). Das ist keine westliche Diagnose und kein starres Schubladendenken, sondern eine zusätzliche Landkarte, die erklärt, warum zwei Frauen mit demselben PMS-Muster trotzdem unterschiedlich behandelt werden. Aus der Schnittstelle von Konstitution und aktuellem Zustand entsteht die eigentliche Behandlungsstrategie.



Wie wir PMS behandeln – vier Säulen, ohne Hormone


Akupunktur


Akupunkturbehandlung bei PMS in der Naturheilpraxis Doson in Oberursel bei Frankfurt

Akupunktur ist bei PMS vor allem deshalb interessant, weil sie genau die Ebenen anspricht, die den Zyklus mitsteuern: das vegetative Nervensystem, die Stressreaktion, den Schlaf und den Qi-Fluss. Gerade bei Frauen, deren Beschwerden sich unter Stress und Anspannung deutlich verstärken, kann das ein wichtiger Hebel sein. Mehr dazu auf unserer Seite zur Akupunktur.


Chinesische Kräutermedizin


Getrocknete chinesische Heilkräuter – chinesische Kräutermedizin als begleitende Behandlung bei PMS

In der chinesischen Kräutermedizin gibt es klassische Rezepturen für zyklusbedingte Beschwerden – die bekannteste bei prämenstrueller Reizbarkeit und Anspannung ist Jia Wei Xiao Yao San (加味逍遙散). Aber echte Kräutermedizin heißt nicht „ein Mittel für PMS". Ein gestauter, hitziger Zustand braucht eine andere Rezeptur als eine erschöpfte, blutarme Konstitution. Deshalb arbeiten wir mit einer individuellen Rezeptur, die je nach Muster den Fluss ordnet, Hitze beruhigt, die Mitte stärkt oder Blut nährt. Mehr dazu auf unserer Seite zur chinesischen Kräutermedizin.


Wärmetherapie (Moxibustion)


Wo Kälte, Krämpfe und Unterbauchschmerzen im Vordergrund stehen, kann gezielte Wärme über Moxibustion die Durchblutung fördern und den Unterbauch entspannen – oft ein spürbarer Unterschied bei krampfartigen prämenstruellen Beschwerden.


Konstitutionsbasierte Ernährung


In der Naturheilpraxis Doson ist Ernährung eine eigene Säule – keine allgemeine „gesunde Ernährung", sondern eine Orientierung, die zu Ihrer Konstitution und Ihrem aktuellen Zustand passt. Ein kalter, träger Verdauungstrakt wird durch viel Rohkost und Kaltes eher geschwächt; ein hitziger, angespannter Zustand braucht anderes als ein erschöpfter. Über Anamnese, Zungen-, Puls- und Bauchdiagnose beurteilen wir, welche Nahrungsmittel, welcher Essrhythmus und welche Zubereitung Ihren Körper in der jeweiligen Zyklusphase eher stärken oder belasten – so wird Ernährung zur praktischen Unterstützung der Behandlung.



Was die Forschung zeigt


Die Studienlage zu TCM und PMS ist noch begrenzt, aber sie deutet in eine klare Richtung: Akupunktur und chinesische Kräutermedizin wirken bei PMS nicht als grober „Hormon-Ersatz", sondern regulierend – auf Zyklus, Nervensystem und Beschwerdebild. Drei Auswertungen geben ein anschauliches Bild, transparent dargestellt, einschließlich ihrer Grenzen.


1. Akupunktur bessert seelische und körperliche PMS-Beschwerden


Ein Cochrane-Review – die methodisch anspruchsvollste Form der Auswertung – fasste die vorhandenen randomisierten Studien zusammen. Im Vergleich zur Schein-Akupunktur besserten sich sowohl die stimmungsbezogenen als auch die körperlichen PMS-Beschwerden. Genau das ist der Kern des TCM-Ansatzes: nicht nur die Stimmung oder nur den Körper, sondern beides. Grenze: Die Zahl der Studien und Teilnehmerinnen ist klein, die Evidenz überwiegend niedrig – die Ergebnisse sind also vielversprechend, aber noch nicht endgültig.


Studiengrafik: Cochrane-Review 2018 – Akupunktur bessert bei PMS seelische und körperliche Beschwerden gegenüber Schein-Akupunktur (fünf randomisierte Studien, 277 Frauen, Symptomskala DRSP)

2. Eine klassische Kräuterformel senkt PMS-Beschwerden – und ist gut verträglich


Eine multizentrische, placebokontrollierte Studie an acht Kliniken untersuchte die Rezeptur Jiawei Xiaoyao bei 144 Frauen mit PMS über drei Zyklen. Die Beschwerden besserten sich signifikant stärker als unter Placebo – und, für viele Frauen mindestens ebenso wichtig: Es traten keine relevanten Nebenwirkungen gegenüber Placebo auf. Für uns bestätigt das den klinischen Eindruck, dass eine passende Rezeptur nicht nur den einzelnen Tag, sondern die zyklische Grundlage verändert. Grenze: untersucht wurde ein bestimmtes Fertigpräparat – keine allgemeine Aussage über „alle Kräuter".


Studiengrafik: Multizentrische placebokontrollierte Studie 2024 – die chinesische Kräuterformel Jiawei Xiaoyao (加味逍遙散) senkt PMS-Beschwerden signifikant und ist gut verträglich (acht Kliniken, 144 Frauen)

3. Im direkten Vergleich mit Medikamenten sprachen Frauen unter Akupunktur häufiger an


Eine ältere Meta-Analyse verglich Akupunktur direkt mit hormonell wirksamen bzw. beruhigenden Medikamenten. In den ausgewerteten Studien sprachen die Frauen unter Akupunktur rund 1,5-mal häufiger an. Das heißt nicht, dass Akupunktur „besser als jedes Medikament" ist – aber es zeigt, warum ein begleitender, hormonfreier Weg für viele Frauen eine ernsthafte Überlegung wert ist. Grenze: Die Einzelstudien hatten methodische Schwächen; das Ergebnis ist mit Vorsicht zu deuten.


Studiengrafik: Meta-Analyse BJOG 2011 – unter Akupunktur höhere Ansprechrate bei PMS als unter Medikamenten (relatives Risiko 1,49; vier Vergleichsstudien)

Kurz gesagt: Kräutermedizin kann an der zyklischen Grundlage ansetzen, Akupunktur reguliert Nervensystem, Stress und Schlaf. Die TCM verbindet beides über eine individuelle Musterdiagnose – und genau diese Individualisierung ist der Punkt, den kein Standard-Schema ersetzen kann.



Wie wir in der Naturheilpraxis Doson vorgehen


Schritt 1 – Ihr Muster erfassen, nicht nur „PMS" notieren.


Wann genau beginnen die Beschwerden im Zyklus, und wann lösen sie sich? Stehen Reizbarkeit und Spannung im Vordergrund oder Erschöpfung und Weinerlichkeit? Gibt es Hitzezeichen, Kälte, Krämpfe? Wie sind Schlaf, Verdauung und Stressbelastung? Über Zungen-, Puls- und Bauchdiagnose sowie die Konstitution erfassen wir das Muster hinter Ihrem PMS.


Schritt 2 – Nach Ihrem Muster behandeln.


Je nach Befund kombinieren wir Akupunktur, individuelle chinesische Kräutermedizin, Wärmetherapie und konstitutionsbasierte Ernährung – bei Stagnation den Fluss ordnen, bei Hitze beruhigen, bei Schwäche die Mitte aufbauen, bei Kälte wärmen. Häufig richtet sich die Behandlung dabei nach der Zyklusphase.


Schritt 3 – Den Zyklus über mehrere Monate stabilisieren.


PMS ist zyklisch, und so ist auch die Behandlung angelegt: nicht der eine schnelle Effekt, sondern eine ruhigere, verlässlichere Vormenstruationsphase – Zyklus für Zyklus.



Warum KMD Yun bei PMS anders hinschaut


PMS gilt vielen als „normal" – und wird gerade deshalb oft nicht ernst genommen. Dabei gehören zyklische Beschwerden, das Zusammenspiel von Stimmung, Verdauung, Schlaf und Hormonhaushalt, seit Jahrhunderten zu den Kernbereichen der ostasiatischen Frauenheilkunde.


KMD Kukhyun Yun absolvierte in Südkorea ein sechsjähriges Vollstudium der Koreanischen Medizin an der Dongguk-Universität und war dort als Doctor of Korean Medicine approbiert. Seine klinische Erfahrung liegt schwerpunktmäßig bei chronischen, komplexen und schulmedizinisch nur schwer fassbaren Beschwerden – mit Akupunktur, individueller Kräutermedizin und konstitutioneller Diagnostik. Sein Weg nach Deutschland war eine bewusste Entscheidung: die zyklischen Beschwerden seiner Patientinnen ernst zu nehmen und die Muster dahinter wirklich zu verstehen, statt sie mit „das ist eben PMS" abzutun.



Für wen unsere PMS-Behandlung besonders geeignet ist


In der Naturheilpraxis Doson begleiten wir Frauen mit wiederkehrenden prämenstruellen Beschwerden. Unsere begleitende TCM-Behandlung kann sinnvoll sein, wenn:


  • Sie jeden Monat unter Reizbarkeit, Stimmungstiefs oder innerer Anspannung vor der Periode leiden

  • Brustspannen, Blähbauch, Wassereinlagerungen oder Heißhunger Sie regelmäßig belasten

  • prämenstruelle Kopfschmerzen, Migräne oder Hautunreinheiten zyklisch wiederkehren

  • Sie PMS natürlich und ohne zusätzliche Hormone angehen möchten

  • die Pille Ihre Beschwerden nicht bessert oder selbst welche macht

  • Sie für eine zyklische Beschwerde nicht dauerhaft ein Antidepressivum nehmen wollen

  • Sie das Gefühl haben, mit „das ist eben PMS" nicht ernst genommen zu werden



Häufige Fragen zu PMS, TCM und Akupunktur


Kann Akupunktur bei PMS wirklich helfen?


Akupunktur wirkt nicht als „Hormonmittel", sondern reguliert vegetatives Nervensystem, Stressreaktion, Schlaf und Qi-Fluss. In Auswertungen randomisierter Studien besserten sich unter Akupunktur sowohl seelische als auch körperliche PMS-Beschwerden gegenüber Schein-Akupunktur. Wie stark der Effekt ausfällt, ist individuell.


Hilft TCM bei PMS auch ohne Hormone?


Ja – der ganze Ansatz kommt ohne zusätzliche Hormone aus. Akupunktur, chinesische Kräutermedizin, Wärmetherapie und konstitutionsbasierte Ernährung zielen darauf, das zugrunde liegende Muster zu beruhigen, nicht den Hormonhaushalt von außen zu ersetzen. Für Frauen, die bewusst einen hormonfreien Weg suchen, ist das oft der entscheidende Punkt.


Was ist der Unterschied zwischen PMS und PMDD – und kann TCM bei PMDD begleiten?


PMDD (prämenstruelle dysphorische Störung) ist eine schwere Form mit ausgeprägten seelischen Beschwerden. Bei stark belastenden emotionalen Symptomen ist eine ärztliche bzw. psychotherapeutische Begleitung wichtig und sollte im Vordergrund stehen. TCM kann hier ein begleitender Baustein sein, der das vegetative Nervensystem und die zyklische Grundlage unterstützt – als Ergänzung, nicht als Ersatz.


Kann ich TCM zusätzlich zur Pille oder zu einem Antidepressivum machen?


In der Regel ja. Viele Patientinnen kommen begleitend, während sie ihre bisherige Behandlung weiterführen. Ob und wie sich beides sinnvoll kombinieren lässt, besprechen wir individuell im Ersttermin.


Wie lange dauert es, bis PMS-Beschwerden besser werden?


Das ist individuell und hängt von Ausgangslage und Konstitution ab. Da PMS zyklisch ist, wird die Behandlung meist über mehrere Zyklen aufgebaut – eine kurzfristige Entlastung ist etwas anderes als eine stabilere Vormenstruationsphase.



Zusammenfassung: PMS lässt sich nicht mit einem einzigen Mittel erklären – entscheidend ist, welches Muster die Beschwerden bei genau dieser Frau erzeugt: eine Leber-Qi-Stagnation, eine begleitende Hitze, eine geschwächte Mitte oder ein Blut-Mangel. In der Naturheilpraxis Doson in Oberursel bei Frankfurt verbinden wir Akupunktur, chinesische Kräutermedizin, Wärmetherapie und konstitutionsbasierte Ernährung zu einem individuellen, hormonfreien Konzept – auf Grundlage von Zungen-, Puls- und Bauchdiagnose und Ihrer Konstitution. Das Ziel ist nicht, PMS zu „besiegen", sondern eine ruhigere, verlässlichere Zeit vor der Periode – Zyklus für Zyklus.



PMS natürlich behandeln lassen – Termin in der Naturheilpraxis Doson in Oberursel bei Frankfurt


Wenn Sie das Gefühl haben, jeden Monat gegen dieselbe Wand zu laufen, und einen Weg ohne zusätzliche Hormone suchen, kann ein anderer Blick sinnvoll sein: zu verstehen, welches Muster hinter Ihrem PMS steckt – und wie es Zyklus für Zyklus ruhiger werden kann. In der Naturheilpraxis Doson in Oberursel bei Frankfurt verbinden wir klassische TCM-Diagnostik, Akupunktur, chinesische Kräutermedizin, Wärmetherapie und konstitutionsbasierte Ernährung zu einem individuellen Konzept. Die Praxis ist gut erreichbar aus Frankfurt, Bad Homburg, Wiesbaden, Mainz und dem gesamten Rhein-Main-Gebiet. Gerne besprechen wir in einem Ersttermin, welche Behandlung in Ihrer Situation sinnvoll sein kann.


Wenn Sie sich vorab ein Bild machen möchten, wie andere Patientinnen unsere Praxis erlebt haben, finden Sie hier unsere Patientenstimmen zur Naturheilpraxis Doson.


So erreichen Sie uns

Kontaktformular: Termin anfragen

Adresse: Holzweg-Passage 2A, 61440 Oberursel




Literatur

1. Armour M, Ee CC, Hao J, Wilson TM, Yao SS, Smith CA. Acupuncture and acupressure for premenstrual syndrome. Cochrane Database of Systematic Reviews 2018, Issue 8. Art. No.: CD005290.

2. Ma X, Jiang Y, Zhang W, et al. Efficacy and safety of Jiawei Xiaoyao pill in patients with premenstrual syndrome: a multicenter, randomized, double-blind, placebo-controlled trial. Journal of Traditional Chinese Medicine 2024;44(2):373–380.

3. Kim SY, Park HJ, Lee H, Lee H. Acupuncture for premenstrual syndrome: a systematic review and meta-analysis of randomised controlled trials. BJOG: An International Journal of Obstetrics &

Gynaecology 2011;118(8):899–915.

 
 
 

Kommentare


bottom of page