Die Werte sind normal — warum fühle ich mich trotzdem nicht gesund?
- KMD Yun

- vor 3 Stunden
- 9 Min. Lesezeit

„Ihre Werte sind gut. Die Tablette wirkt."
Sie sitzen wieder im Sprechzimmer. Das Blutbild liegt auf dem Tisch, der TSH-Wert ist im Normbereich, die Dosis L-Thyroxin stimmt. „Alles bestens eingestellt", sagt man Ihnen. „Die Schilddrüse macht keine Probleme mehr."
Und Sie nicken. Aber innerlich denken Sie: Warum bin ich dann jeden Nachmittag wie erschlagen? Warum dieser Nebel im Kopf, dass ich mitten im Satz das Wort verliere? Warum fallen mir die Haare aus, warum friere ich ständig, warum komme ich morgens nicht hoch — obwohl doch angeblich alles in Ordnung ist?
Viele Frauen mit Hashimoto kennen genau diesen Moment. Den Befund, der sagt „gesund", und das Körpergefühl, das etwas völlig anderes sagt. Und das Schlimmste daran ist nicht die Müdigkeit selbst — es ist das Gefühl, mit dieser Erschöpfung nicht ernst genommen zu werden. „Die Werte sind normal" fühlt sich an wie „Sie bilden sich das ein."
Wir möchten an dieser Stelle etwas klarstellen, das Ihnen vielleicht noch niemand so gesagt hat:
Wenn Ihre Werte stimmen und Sie sich trotzdem nicht gesund fühlen, ist das kein Widerspruch — und es ist nicht eingebildet. Es liegt daran, dass die Hormontablette und die Erkrankung selbst zwei verschiedene Dinge sind.
Warum „Werte normal" nicht „gesund" bedeutet
Hashimoto-Thyreoiditis ist im Kern keine Hormon-Erkrankung. Sie ist eine Autoimmun-Erkrankung. Das Immunsystem richtet sich gegen die eigene Schilddrüse — messbar an den Antikörpern TPO-AK und TG-AK — und zerstört über Jahre langsam das Gewebe, das Schilddrüsenhormone produziert.
L-Thyroxin (Levothyroxin) ersetzt nun genau dieses fehlende Hormon. Und das tut es ausgezeichnet — ehrlich gesagt ist die Hormonersatztherapie eine der elegantesten Lösungen der modernen Medizin: einfach, sicher, wirksam. Bitte verstehen Sie diesen Text nie als Aufforderung, Ihre Tablette in Frage zu stellen. Das wäre gefährlich, und das werden wir auch in der Praxis niemals tun.
Aber hier liegt die Lücke, in der so viele Patientinnen feststecken: L-Thyroxin füllt den Hormonmangel auf — es berührt den Autoimmunprozess dahinter nicht. Die Antikörper greifen weiter an. Die stille Entzündung im Schilddrüsengewebe läuft weiter. Die Tablette ersetzt das Ergebnis, nicht die Ursache.
Und genau deshalb können Beschwerden bleiben, obwohl das Labor „normal" sagt. Die Forschung bestätigt das inzwischen deutlich: Schon eine Übersichtsarbeit zur Hormonbehandlung zeigte, dass L-Thyroxin bei subklinischer Schilddrüsenunterfunktion viele Beschwerden gar nicht verbessert. Und mehrere Studien zeigen, dass die Höhe der Antikörper mit dem Ausmaß von Beschwerden und schlechterer Lebensqualität zusammenhängt — unabhängig vom TSH-Wert.
Mit anderen Worten: Ihr Körper reagiert nicht auf eine Zahl im Laborbericht. Er reagiert auf das, was im Gewebe tatsächlich passiert.
„Ich sage meinen Patientinnen oft denselben Satz: Die Tablette kümmert sich um das Hormon. Aber niemand kümmert sich um Sie — um die Müdigkeit, den Kopf, das Frieren, das ganze System drumherum. Genau diese Lücke ist unser Arbeitsfeld." — KMD Kukhyun Yun
Drei Gruppen, die diese Lücke besonders spüren
In unserer Praxis sehen wir vor allem drei Konstellationen, in denen Menschen mit Hashimoto sich allein gelassen fühlen. Vielleicht erkennen Sie sich in einer wieder.
1. „Die Werte stimmen, aber ich fühle mich nicht wie ich selbst." Sie sind gut eingestellt, der TSH ist im Zielbereich — und trotzdem bleiben Müdigkeit, Brain Fog, Gewichtsprobleme, Haarausfall, Frieren, gedrückte Stimmung. Das ist die größte und am meisten übersehene Gruppe.
2. „Antikörper hoch, aber noch nicht behandlungsbedürftig." Ihre TPO-AK sind eindeutig erhöht, Sie haben Symptome — aber weil die Hormonwerte (noch) im Normbereich liegen, heißt es: „Wir warten ab." Sie werden mit Beschwerden nach Hause geschickt, ohne dass etwas getan wird. Aus unserer Sicht ist das die frustrierendste Situation überhaupt — Sie spüren, dass etwas im Gange ist, aber das System wird erst aktiv, wenn die Schilddrüse schon Schaden genommen hat.
3. „Hashimoto und Kinderwunsch." Sie möchten schwanger werden und wissen (oder ahnen), dass erhöhte Schilddrüsenantikörper mit Fruchtbarkeit, Einnistung und Fehlgeburtsrisiko zusammenhängen. Hier zählt jede Stellschraube — und die Schilddrüse ist eine der wichtigsten. (Mehr dazu weiter unten und in unseren Beiträgen zum Thema Kinderwunsch.)
Wie die Traditionelle Chinesische und Koreanische Medizin Hashimoto sieht
Die ostasiatische Medizin kennt den Begriff „Autoimmunität" nicht — aber sie hat Schilddrüsenschwellungen (im Klassiker 영류, 癭瘤 Yǐng-liú) seit über 2000 Jahren beschrieben und behandelt. Entscheidend ist ein grundsätzlich anderer Blickwinkel: Die TCM fragt nicht nur „welcher Wert ist zu niedrig?", sondern „warum ist das ganze System aus dem Gleichgewicht — und was hält die Erschöpfung aufrecht?"
Hashimoto wird dabei nicht als eine einzige Krankheit behandelt, sondern nach individuellen Mustern unterschieden. Die häufigsten bei unseren Patientinnen:
비신양허 (脾腎陽虛, Yang-Schwäche von Milz und Niere) — das klassische „kalte" Erschöpfungsmuster. Frieren, bleierne Müdigkeit, morgens nicht hochkommen, Gewichtszunahme trotz wenig Essen, geschwollenes Gefühl. Genau das Bild, das viele „normal eingestellte" Patientinnen beschreiben.
간울기체 (肝鬱氣滯, Leber-Qi-Stagnation) — das „Stress- und Stau"-Muster. Innere Anspannung, Reizbarkeit, Kloßgefühl im Hals, Druck am Schilddrüsenbereich, prämenstruelle Verschlechterung. Häufig bei Frauen, deren Hashimoto in einer belastenden Lebensphase „ausgebrochen" ist.
기혈양허 (氣血兩虛, Qi- und Blut-Schwäche) — tiefe Erschöpfung, Haarausfall, Blässe, Konzentrationsprobleme, „Brain Fog". Oft nach Jahren der Erkrankung oder nach einer Schwangerschaft.
담습 / 담탁 (痰濕 / 痰濁, Schleim-Feuchtigkeit) — das „zähe" Muster mit Schwellungsneigung, Schweregefühl, trägem Stoffwechsel.
Aus der schulmedizinischen Brille gelesen, beschreiben diese Muster erstaunlich genau das, was Hashimoto-Beschwerden ausmacht: eine fehlregulierte Immun- und Entzündungslage, die das ganze System — Energie, Stoffwechsel, Stimmung, Zyklus — mitzieht. Die TCM behandelt nicht „die Schilddrüse", sie behandelt den Menschen, in dem die Schilddrüse aus dem Takt geraten ist. Welches Muster bei Ihnen vorliegt, klären wir über die Pulsdiagnose nach KMD Yun und die Zungendiagnostik.

Was die aktuelle Forschung zeigt
Vorab in aller Ehrlichkeit: Die Forschung zu Akupunktur bei Hashimoto ist jung und noch nicht abschließend. Die Studien kommen überwiegend aus China, sind teils klein, und es braucht weitere hochwertige Untersuchungen — das schreiben die Autoren selbst. Trotzdem zeichnet sich ein konsistentes und für Betroffene sehr relevantes Bild ab: Akupunktur scheint genau dort anzusetzen, wo die Hormontablette nicht hinreicht — bei den Antikörpern, den Beschwerden und der Lebensqualität.
Studie 1 — Meta-Analyse: Akupunktur und die Schilddrüsen-Antikörper (Medicine, 2024)
Die bislang umfassendste Auswertung stammt aus dem Jahr 2024: Wang und Kollegen fassten in der Fachzeitschrift Medicine 14 randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 1.020 Patientinnen und Patienten zusammen und verglichen Akupunktur mit der alleinigen Gabe von L-Thyroxin.
Die Kernergebnisse:
Die TPO-Antikörper sanken unter Akupunktur signifikant stärker (mittlere Differenz −63,18; p < 0,00001).
Auch die TG-Antikörper gingen deutlich zurück (mittlere Differenz −68,56; p < 0,00001).
Die Schilddrüsenwerte FT3 und FT4 verbesserten sich, der TSH sank (alle p < 0,00001).
Der entscheidende Punkt: Die Autoren halten ausdrücklich fest, dass L-Thyroxin die Schilddrüsenfunktion zwar gut normalisiert, aber die Antikörperkonzentration nicht senkt. Genau an dieser Stelle setzt die Akupunktur an — sie greift dort, wo die Tablette nichts ausrichtet.

Studie 2 — Akupunktur zusätzlich zur Tablette: weniger Antikörper, mehr Lebensqualität (Integrative Medicine Research, 2024)
Diese Studie ist für unsere Patientinnen besonders wichtig, weil sie die Frage beantwortet, die alle stellen: „Bringt das etwas, wenn ich meine Tablette ohnehin weiternehme?"
Ein Forschungsteam der Beijing University of Chinese Medicine untersuchte in einer randomisierten kontrollierten Studie Hashimoto-Patientinnen mit Unterfunktion. Alle nahmen während der gesamten Studie weiter ihr L-Thyroxin — die eine Gruppe erhielt zusätzlich 16 Wochen Akupunktur.
Das Ergebnis:
Die TG-Antikörper fielen in der Akupunkturgruppe signifikant stärker — und der Effekt hielt noch über 8 Wochen nach Behandlungsende an.
Die Lebensqualität verbesserte sich deutlich messbar (auf den anerkannten Skalen ThyPRO-39 und SF-36, beide statistisch signifikant) — vor allem bei körperlicher Verfassung, Energie und allgemeinem Befinden.
Die Schilddrüsenfunktion blieb durchweg stabil, und die Behandlung war sicher und gut verträglich (als Nebenwirkung traten im Wesentlichen kleine blaue Flecken an den Einstichstellen auf).
Das ist genau das integrative Modell, nach dem wir arbeiten: Die Tablette bleibt, die Akupunktur kommt hinzu — und kümmert sich um das, was die Tablette offenlässt.

Studie 3 — Hashimoto und Kinderwunsch (Medicine, 2020)
Für unsere Kinderwunsch-Patientinnen ist die dritte Arbeit relevant. Eine randomisierte kontrollierte Studie untersuchte Frauen im gebärfähigen Alter mit Hashimoto und kombinierte Akupunktur über mehrere Wochen mit der Standardbehandlung.
Beobachtet wurden sowohl die Schilddrüsenantikörper als auch fruchtbarkeitsrelevante Parameter.
Die Studie ordnet sich in ein größeres Bild ein: Erhöhte Schilddrüsenantikörper gelten als Risikofaktor für unerfüllten Kinderwunsch, Einnistungsprobleme und frühe Fehlgeburten. Ein Ansatz, der die Antikörperlast und die Gesamtkonstitution vor einer Schwangerschaft adressiert, ist deshalb für diese Gruppe besonders interessant. Wie wir die Schilddrüse in die Kinderwunsch-Vorbereitung einbinden, beschreiben wir in unseren Beiträgen zur Eizellqualität und zum Kinderwunsch.
„Diese Studien sagen nicht ‚Akupunktur statt Tablette'. Sie sagen etwas viel Sinnvolleres: dass man die Antikörper und das Befinden beeinflussen kann, während die Hormonersatztherapie ungestört weiterläuft. Das ist kein Entweder-oder — das ist ein Sowohl-als-auch." — KMD Kukhyun Yun
Wie wir in der Naturheilpraxis Doson bei Hashimoto arbeiten
Schritt 1 — Wir hören Ihnen wirklich zu (Erstanamnese, ca. 40–60 Min.)
Die meisten Patientinnen kommen mit einem Ordner voller Laborwerte — und mit dem Gefühl, dass bisher niemand wirklich zugehört hat. Wir lesen alle Befunde. Aber wir hören vor allem Sie.
In der Erstanamnese mit KMD Yun besprechen wir:
Ihre Laborverläufe (TSH, fT3, fT4, TPO-AK, TG-AK) und Ihre L-Thyroxin-Dosis
Ihre Leitbeschwerden: Müdigkeit, Brain Fog, Haarausfall, Frieren, Gewicht, Stimmung, Schlaf
Ihren Zyklus und – falls relevant – Ihren Kinderwunsch
begleitende Themen: Verdauung, Stress, Erschöpfung, Schlafstörungen
Ihre individuelle TCM-Konstitution über Puls- und Zungendiagnostik
Daraus entsteht ein individueller Plan — keine Standardrezeptur.
Schritt 2 — Individuelle Behandlung, meist über 3 Monate
Das Immunsystem lässt sich nicht über Nacht umstimmen. Wir planen üblicherweise eine Behandlungsphase von etwa 3 Monaten ein — zu Beginn meist 1–2 Akupunktursitzungen pro Woche, später in größeren Abständen.
Unsere Behandlungssäulen:
Körperakupunktur zur Regulation von Immun- und Entzündungslage und zur Linderung der Leitbeschwerden — an Punkten, die individuell nach Ihrem Muster gewählt werden (klassisch u. a. im Verlauf des Dickdarm-Meridians sowie ST36 zur Stärkung von Qi und Konstitution).
Moxibustion (Wärmetherapie) — besonders beim „kalten" Yang-Schwäche-Muster mit Frieren und bleierner Müdigkeit.
Saam- und Dong-Si-Akupunktur — koreanische Spezialtechniken zur Regulation der Milz-, Nieren- und Leberfunktion.
Individuell rezeptierte chinesische Kräutermedizin — abgestimmt auf Ihr Muster, zur Stärkung der Konstitution und Beruhigung des „inneren Klimas".
Lebensstil als Teil der Therapie — Hinweise zu Ernährung, Stressregulation, Schlaf und Erholung. Was Sie zu Hause tun, ist genauso wichtig wie das, was in der Praxis geschieht.
Schritt 3 — Die Tablette bleibt. Immer in Abstimmung.
Das ist uns wichtig genug für einen eigenen Punkt: Wir setzen Ihr L-Thyroxin nicht ab und raten Ihnen das auch nicht. Dosisänderungen gehören in die Hand Ihrer Ärztin oder Ihres Arztes. Wir arbeiten neben der schulmedizinischen Behandlung, nicht gegen sie. Sollten sich Ihre Werte unter der Behandlung verändern, gehört die Anpassung der Medikation zu Ihrem behandelnden Endokrinologen — wir begleiten und beobachten gemeinsam.

Für wen ist diese Begleitung das Richtige?
Sie sind bei uns richtig, wenn Sie eine oder mehrere dieser Erfahrungen kennen:
Ihre Schilddrüsenwerte sind „normal eingestellt", aber Müdigkeit, Brain Fog, Haarausfall, Frieren oder gedrückte Stimmung bleiben
Ihre Antikörper (TPO-AK / TG-AK) sind erhöht, aber man sagt Ihnen, es sei „noch nichts zu tun"
Sie nehmen L-Thyroxin und möchten zusätzlich etwas für Ihr Gesamtbefinden tun
Sie haben einen Kinderwunsch und möchten Ihre Schilddrüse dafür bestmöglich vorbereiten
Sie möchten nicht gegen, sondern mit Ihrer schulmedizinischen Behandlung arbeiten
Sie wünschen sich, mit Ihren Beschwerden endlich ernst genommen zu werden
Häufig gestellte Fragen
Soll ich mein L-Thyroxin absetzen oder reduzieren?
Nein. Bitte nehmen Sie Ihre Tablette unverändert weiter. Dosisänderungen entscheidet ausschließlich Ihre Ärztin oder Ihr Arzt anhand Ihrer Werte. Unsere Begleitung läuft zusätzlich und ersetzt die Hormonersatztherapie nicht.
Kann Akupunktur meine Antikörper wirklich senken?
Die vorliegenden Studien deuten darauf hin, dass Akupunktur die Schilddrüsenantikörper (insbesondere TG-AK) senken und die Lebensqualität verbessern kann. Die Evidenz ist aber noch jung und nicht abschließend — wir versprechen Ihnen daher keine bestimmten Laborwerte, sondern eine sorgfältige, individuelle Begleitung und eine ehrliche Einschätzung.
Wann merke ich etwas?
Viele Patientinnen berichten nach einigen Wochen über mehr Energie, klareren Kopf und besseren Schlaf — also zuerst beim Befinden, noch bevor sich etwas an den Werten zeigt. Eine fundierte Einschätzung des Verlaufs treffen wir nach etwa 3 Monaten.
Hilft das auch, wenn meine Werte noch ‚normal' sind und ich nur erhöhte Antikörper habe?
Gerade diese Gruppe wird schulmedizinisch oft nur beobachtet. Aus TCM-Sicht muss man nicht warten, bis die Funktion einbricht — wir können das Gesamtbefinden und die Konstitution schon jetzt begleiten. Eine ärztliche Verlaufskontrolle bleibt selbstverständlich wichtig.
Ich habe einen Kinderwunsch — wann sollte ich anfangen?
Idealerweise einige Monate vor einem geplanten Versuch oder einer IVF/ICSI, damit genug Zeit bleibt, an Konstitution und Antikörperlast zu arbeiten. Mehr dazu in unseren Kinderwunsch-Beiträgen.
Übernimmt die Krankenkasse die Behandlung?
Als Naturheilpraxis rechnen wir nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH) ab. Gesetzliche Kassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht — private Krankenversicherungen und Zusatzversicherungen bezuschussen jedoch häufig einen Teil.
Was unterscheidet die Praxis Doson von anderen TCM-Praxen?
KMD Kukhyun Yun studierte sechs Jahre lang Koreanische und Traditionell Chinesische Medizin an der Dongguk-Universität in Südkorea — einer der wenigen Hochschulen weltweit, an denen TCM auf akademischem Niveau wie ein Medizinstudium gelehrt wird. Autoimmun- und Schilddrüsenthemen werden in der ostasiatischen Medizin seit Langem als Zusammenspiel des ganzen Systems verstanden — kombiniert mit aktueller Forschung und ausreichend Zeit in der Anamnese.
Wenn Sie diesen Text bis hierhin gelesen haben…
…dann gehören Sie wahrscheinlich zu den Frauen, die sich nicht damit abfinden wollen, dass „die Werte sind normal" das letzte Wort sein soll. Wir können Ihnen keine Wunder und keine bestimmten Laborwerte versprechen — das wäre unseriös. Was wir Ihnen versprechen können: Sie werden ernst genommen, Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, und Sie erhalten eine Begleitung, die sich um das kümmert, was die Tablette offenlässt — Ihr ganzes System.
Termin vereinbaren
Naturheilpraxis Doson — KMD Kukhyun Yun Holzweg-Passage 2A · 61440 Oberursel (20 Min. von Frankfurt, gut erreichbar aus Bad Homburg, Kronberg, Königstein, dem Hochtaunuskreis und dem gesamten Rhein-Main-Gebiet)
Telefon: 06171 9784412 E-Mail: info@praxis-doson.de Termin anfragen: Kontaktformular
Weiterführende Informationen:
LITERATUR
Wang X, Li Y, Xie H, Dai Z, Ma L, Zhu X, Zhan T. Effect of acupuncture on Hashimoto thyroiditis: A systematic review and meta-analysis. Medicine (Baltimore). 2024; 103(9): e37326. DOI: 10.1097/MD.0000000000037326
Wang S, Yang C, Zeng W, Tian H, Du S, Zhao J. Acupuncture treatment for Hashimoto's thyroiditis: An exploratory randomized controlled trial. Integrative Medicine Research. 2024; 13(1): 101023. DOI: 10.1016/j.imr.2024.101023
Li F, Qi Z, Hua L, Wang X, Ling M, Juan D. The efficacy of acupuncture for the treatment and the fertility improvement in child-bearing period female with Hashimoto Disease: A randomized controlled study. Medicine (Baltimore). 2020; 99(27): e20909. DOI: 10.1097/MD.0000000000020909
Jorde R, Waterloo K, Storhaug H, et al. Neuropsychological function and symptoms in subjects with subclinical hypothyroidism and the effect of thyroxine treatment. J Clin Endocrinol Metab. 2006; 91(1): 145–153. DOI: 10.1210/jc.2005-1775
Barić A, Brčić L, Gračan S, et al. Thyroglobulin antibodies are associated with symptom burden in patients with Hashimoto's thyroiditis: a cross-sectional study. Immunol Invest. 2019; 48(2): 198–209. DOI: 10.1080/08820139.2018.1529040
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