
Brustkrebs-Begleittherapie mit Akupunktur und TCM — Nebenwirkungen sicher lindern, Lebensqualität zurückgewinnen
Wenn die Schulmedizin Ihr Leben rettet, aber Ihr Körper an seine Grenzen stößt: Wie wir Frauen nach einer Brustkrebs-Diagnose begleiten — mit Akupunktur, chinesischer Kräutermedizin und Wärmetherapie. Sicher integriert mit Ihrer onkologischen Therapie.

Nach der Diagnose Brustkrebs — wenn das Leben weitergehen muss, aber der Körper nicht mitkommt
Sie haben die Diagnose bekommen. Vielleicht liegt sie schon hinter Ihnen, vielleicht stehen Sie mitten in der Behandlung. Die Operation ist vielleicht überstanden — brusterhaltend oder als Mastektomie. Vielleicht haben Sie die Chemotherapie hinter sich, vielleicht stehen Sie unter einer antihormonellen Therapie mit Tamoxifen oder einem Aromatasehemmer wie Anastrozol, Letrozol oder Exemestan. Vielleicht wurde Ihnen gerade gesagt: „Wir haben alles getan, was medizinisch möglich war. Jetzt müssen Sie nur noch die Medikamente nehmen — fünf, sieben, zehn Jahre."
Und genau hier, an diesem Punkt, beginnt für viele Frauen eine zweite Krankheit — nicht der Krebs, sondern das Leben mit den Folgen seiner Behandlung. Hitzewallungen, die den Schlaf rauben. Gelenkschmerzen, die jeden Schritt zur Qual machen. Eine bleierne Müdigkeit, die mit keinem Wochenende vergeht. Trockene Schleimhäute, taube Finger und Füße nach der Chemotherapie. Ein Lymphödem im Arm, das ständig daran erinnert, was war. Schlaflosigkeit, Stimmungsschwankungen, das Gefühl, im eigenen Körper fremd zu sein.
Und oft hören Sie dann: „Das gehört dazu. Damit müssen Sie leben."
Das müssen Sie nicht — zumindest nicht in dieser Härte. Eine sorgfältig durchgeführte TCM-Begleittherapie kann diese Beschwerden lindern, manchmal deutlich. Sie ersetzt Ihre onkologische Behandlung niemals — sie ergänzt sie. Und sie tut das auf einer Ebene, die die Schulmedizin oft nicht erreicht: an der Schnittstelle von Hormonsystem, vegetativem Nervensystem, Immunabwehr und körperlicher Erschöpfung.
Die Arten von Brustkrebs — und warum jede Frau ihre eigene Therapie braucht
Brustkrebs ist nicht eine Krankheit. Es ist eine Gruppe sehr unterschiedlicher Erkrankungen, die nach modernen molekularbiologischen Kriterien klassifiziert werden. Für die Begleittherapie ist diese Unterscheidung essenziell — denn die Nebenwirkungen, die Sie erleben, hängen entscheidend von Ihrem Tumorsubtyp und der daraus folgenden Behandlung ab.
Hormonrezeptor-positiver Brustkrebs (HR+, Östrogen- und/oder Progesteronrezeptor positiv)
Die häufigste Form — rund 70 % aller Mammakarzinome. Nach der Operation ist hier die antihormonelle Therapie über fünf bis zehn Jahre Standard:
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Tamoxifen bei prämenopausalen Frauen (selektiver Östrogenrezeptor-Modulator)
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Aromatasehemmer (Anastrozol, Letrozol, Exemestan) bei postmenopausalen Frauen, oft kombiniert mit GnRH-Analoga
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Häufig zusätzlich CDK4/6-Inhibitoren bei höherem Risiko
Was Sie spüren werden: Hitzewallungen, Nachtschweiß, Schlafstörungen, Gelenk- und Muskelschmerzen (vor allem unter Aromatasehemmern — bis zu 50 % der Patientinnen sind betroffen), trockene Schleimhäute, verminderte Libido, depressive Verstimmung, Osteoporose-Risiko, Gewichtszunahme.
HER2-positiver Brustkrebs (etwa 15–20 %)
Hier kommen zielgerichtete Antikörper zum Einsatz (Trastuzumab, Pertuzumab, T-DM1, Trastuzumab-Deruxtecan), meist kombiniert mit Chemotherapie. Die Therapie ist hochwirksam, kann aber das Herz belasten (Kardiotoxizität) und Hautreaktionen, Durchfälle und Erschöpfung verursachen.
Triple-negativer Brustkrebs (TNBC, etwa 10–15 %)
Aggressivste Form, oft jüngere Patientinnen. Behandlung besteht aus Chemotherapie, zunehmend Immuntherapie (Pembrolizumab), bei BRCA-Mutationen PARP-Inhibitoren. Die Nebenwirkungslast ist hier oft am höchsten: starke Fatigue, Polyneuropathie der Hände und Füße, Mukositis, Haarausfall, Immunsuppression.
Ductales Carcinoma in situ (DCIS) und frühe Stadien
Auch nach einer Operation bei DCIS oder einem Frühstadium ohne Chemotherapie bleiben oft langanhaltende Folgen: Narbenschmerzen, Bewegungseinschränkungen der Schulter, Lymphödem-Neigung nach axillärer Lymphknotenentfernung, psychische Belastung.
Was alle gemeinsam haben: Die schulmedizinische Behandlung zielt mit Recht auf das Überleben. Die Lebensqualität während und nach der Therapie ist eine andere Frage — und genau hier setzt unsere Begleittherapie an.
Was nach der Operation kommt: Die Nebenwirkungen, die Ihren Alltag bestimmen
Die folgenden Beschwerden sehen wir in unserer Praxis bei Brustkrebs-Patientinnen am häufigsten:
Unter antihormoneller Therapie (Tamoxifen, Aromatasehemmer):
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Hitzewallungen und Nachtschweiß (bis zu 80 % der Patientinnen)
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Gelenk- und Muskelschmerzen, vor allem an Händen, Knien, Hüften (Aromatase-Inhibitor-induzierte Arthralgien, AIA — Hauptursache für Therapieabbruch)
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Vaginale Trockenheit und Schleimhautbeschwerden
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Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen
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Knochendichteverlust
Nach Chemotherapie:
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Chemotherapie-induzierte periphere Polyneuropathie (CIPN) — Taubheit, Kribbeln, Brennen an Händen und Füßen, oft persistierend
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Cancer-related Fatigue — eine Erschöpfung, die mit normalem Schlaf nicht behebbar ist
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Hand-Fuß-Syndrom (vor allem unter Capecitabin)
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Übelkeit, gestörter Geschmackssinn, Mundtrockenheit
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Chemo-Brain — kognitive Einschränkungen, Konzentrationsprobleme
Nach Operation und Strahlentherapie:
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Lymphödem im Arm (Inzidenz 15–30 % nach axillärer Lymphknotenentfernung)
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Narbenschmerzen, Bewegungseinschränkungen der Schulter
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Hautveränderungen im Strahlenfeld, anhaltende Rötung und Spannungsgefühl
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Postmastektomie-Schmerzsyndrom
Übergreifend:
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Anhaltende Angst, Erschöpfung, depressive Verstimmung
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Schwächung des Immunsystems
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Hormonelle Umstellung mit Auswirkung auf Stoffwechsel, Schlaf und Stimmung
„Eine Brustkrebspatientin nach der Operation oder unter antihormoneller Therapie steht vor einer eigenartigen Doppelbelastung: Sie ist medizinisch gerettet, aber ihr Alltag ist oft härter als zuvor. Unsere Aufgabe in der TCM ist es nicht, die onkologische Therapie zu ersetzen oder zu verändern — sondern den Körper darin zu unterstützen, sie zu tragen. Es geht um Lebensqualität, um Schlaf, um Schmerzfreiheit, um das Gefühl, in den eigenen Körper zurückzukehren." — KMD Kukhyun Yun
Warum die Schulmedizin diese Beschwerden oft nicht ausreichend behandeln kann
Die schulmedizinischen Optionen bei diesen Nebenwirkungen sind begrenzt — und das aus einem nachvollziehbaren Grund. Die meisten klassischen Mittel gegen Hitzewallungen oder Wechseljahresbeschwerden sind hormonbasiert und damit bei hormonrezeptor-positivem Brustkrebs kontraindiziert. Hormonersatztherapie, östrogenhaltige Cremes, Phytohormone wie Soja oder Rotklee in hoher Dosierung — all das fällt für Sie weg, weil es das Risiko eines Rezidivs erhöhen könnte.
Was bleibt, sind:
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SSRI/SNRI-Antidepressiva (Venlafaxin, Paroxetin) gegen Hitzewallungen — wirksam, aber mit eigenen Nebenwirkungen: Müdigkeit, Übelkeit, Libidoverlust, Schlafstörungen
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Gabapentin oder Pregabalin gegen neuropathische Schmerzen und Hitzewallungen — sedierend, abhängigkeitspotenziell
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NSAR und Opioide gegen Gelenkschmerzen — bei Langzeitanwendung mit erheblichen Risiken
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Bisphosphonate / Denosumab gegen Knochenabbau — wirksam, aber kein Eingriff in die Lebensqualität
Hinzu kommt ein strukturelles Problem: Die meisten dieser Symptome sind systemisch — sie betreffen den Hormonhaushalt, das vegetative Nervensystem, das Immunsystem, den Schlaf-Wach-Rhythmus, die Schmerzverarbeitung. Die Schulmedizin behandelt diese Systeme einzeln, mit einzelnen Medikamenten. Was fehlt, ist ein Ansatz, der das Zusammenspiel adressiert.
Genau das versucht die TCM. Und genau hier zeigen mehrere große, methodisch sehr saubere randomisierte Studien aus führenden Krebszentren der Welt — darunter die Columbia University, das Memorial Sloan Kettering Cancer Center und Forschungsgruppen aus Südkorea — dass eine professionell durchgeführte Akupunktur und individuell zusammengestellte Kräutertherapie messbare Effekte erzielen können.

Unser Behandlungsansatz: Drei sorgfältig aufeinander abgestimmte Säulen
In der Naturheilpraxis Doson stützt sich die Brustkrebs-Begleittherapie auf drei Säulen, die seit Jahrzehnten in den führenden TCM-Kliniken Südkoreas zur Krebsbegleitung eingesetzt werden — und die heute durch eine wachsende Zahl methodisch hochwertiger Studien aus westlichen Krebszentren ergänzt werden.
Säule 1: Spezialisierte Akupunktur nach der Saam- und Dong-Ssi-Technik
Akupunktur ist die am besten erforschte TCM-Methode in der Onkologie. Wir arbeiten mit zwei spezialisierten Techniken, die in Südkorea entwickelt und seit Jahrhunderten verfeinert wurden:
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Saam-Akupunktur (사암침법, 舍岩鍼法) — wirkt gezielt auf das vegetative Nervensystem, die hormonelle Achse und das Immunsystem. Besonders effektiv bei Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Fatigue.
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Dong-Ssi-Akupunktur (董氏奇穴) — eine taiwanesische Sondertechnik, die mit wenigen, präzise gewählten Punkten an Händen und Füßen arbeitet. Sie eignet sich hervorragend bei Gelenkschmerzen unter Aromatasehemmern, bei Polyneuropathie und bei Lymphödem-Beschwerden.
Bei Brustkrebs-Patientinnen verwenden wir niemals Nadeln im Bereich der operierten Brust oder auf der Seite des operierten Arms bei Lymphknotenentfernung. Die Behandlung erfolgt ausschließlich an Händen, Armen, Beinen und Füßen — eine Sicherheitsmaßnahme, die in der internationalen onkologischen Akupunkturleitlinie (SIO-ASCO 2022) ausdrücklich empfohlen wird.
Was die Forschung zeigt:

Die größte randomisierte Akupunkturstudie bei Brustkrebs-Patientinnen — SWOG S1200, veröffentlicht im Journal of the American Medical Association (JAMA) 2018 — zeigte bei 226 postmenopausalen Frauen mit Aromatasehemmer-bedingten Gelenkschmerzen eine Schmerzreduktion um durchschnittlich 2,05 Punkte auf der Brief Pain Inventory-Skala. 58 % der Patientinnen in der Akupunkturgruppe erreichten eine klinisch relevante Schmerzreduktion (≥ 2 Punkte) — gegenüber 33 % in der Sham- und 31 % in der Wartelistengruppe.
Säule 2: Individuelle chinesische Kräutermedizin nach wissenschaftlich aktualisierter Sicherheitsleitlinie
Die chinesische Kräutermedizin ist in der Brustkrebs-Begleittherapie eine der wirksamsten TCM-Methoden — sie wirkt systemisch auf Hormonhaushalt, Schlaf, Stoffwechsel und Immunsystem zugleich. Ihre Anwendung bei Brustkrebs-Patientinnen verlangt jedoch ein modernes, evidenzbasiertes Verständnis möglicher Wechselwirkungen mit der onkologischen Therapie.
In unserer Praxis folgen wir einer wissenschaftlich fundierten Sicherheitsleitlinie:
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Konsequenter Ausschluss eindeutig belasteter Substanzen. Heilpflanzen, die in der wissenschaftlichen Literatur konsistent als ungünstig für die Brustkrebs-Prognose oder schädlich für laufende Therapien gelten, werden grundsätzlich nicht verwendet — insbesondere Johanniskraut (Hypericum perforatum) als starker CYP3A4-Induktor, der Tamoxifen wirkungslos machen kann. Verwendet werden ausschließlich Heilpflanzen, deren Sicherheits- und Wirksamkeitsprofil in der modernen Literatur und in der klinischen Anwendung an koreanischen und chinesischen Krebszentren ausreichend dokumentiert ist.
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Sorgfältige Beurteilung von CYP450-Interaktionen. Substanzen mit starker Hemmung oder Induktion der Cytochrom-P450-Enzyme (CYP2D6, CYP3A4) werden bei Patientinnen unter Tamoxifen oder zielgerichteten Therapien für jede Rezeptur individuell beurteilt.
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Anpassung während aktiver Chemotherapie. Während laufender Zytostatika-Gaben wird die Kräutertherapie pausiert oder auf wenige, gut dokumentierte Rezepturen reduziert, die das Knochenmark und die Schleimhäute stützen.
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Strenge Qualitätskontrolle der Rohdrogen. Ausschließlich pharmazeutisch geprüfte chinesische Heilkräuter aus zertifizierten Apotheken — frei von Schwermetallen, Pestiziden und Verunreinigungen.
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Enge Kommunikation mit dem behandelnden Onkologen. Auf Wunsch tauschen wir uns mit dem onkologischen Team aus, damit alle Beteiligten denselben Behandlungsplan kennen.
Die Stärke der koreanisch-chinesischen Phytotherapie liegt in der präzisen, konstitutionsgerechten Auswahl der Rezeptur — auf Basis von Tumorbiologie, aktuellem Behandlungsstatus, TCM-Konstitution und wissenschaftlicher Evidenz.
Was die Forschung zeigt:

Eine Meta-Analyse aus dem Jahr 2023 vom Kyung Hee University Hospital in Seoul, veröffentlicht in Frontiers in Pharmacology, analysierte neun randomisierte Studien mit 1.240 postoperativen Brustkrebs-Patientinnen. Eine traditionelle ostasiatische Kräutermedizin (TEAM) zusätzlich zur adjuvanten Chemotherapie war mit signifikanter Verbesserung des 5-Jahres-krankheitsfreien Überlebens (OR 0,42, P < 0,00001) und des Gesamtüberlebens (OR 0,44, P = 0,001) verbunden — bei einer reduzierten Gesamtrezidivrate (RR 0,49). Keine schwerwiegenden TEAM-bedingten Nebenwirkungen wurden berichtet.
Diese Ergebnisse beziehen sich auf standardisierte Rezepturen in spezialisierten Krebszentren — sie zeigen, dass eine sorgfältig durchgeführte Phytotherapie die schulmedizinische Behandlung sinnvoll ergänzen kann.
Säule 3: TCM-Wärmetherapie — Stabilisierung von innen
Im fortgeschrittenen Behandlungsverlauf, sobald die akuten Beschwerden abgeklungen sind, ergänzen wir bei Bedarf eine spezielle Form der TCM-Wärmetherapie — etwa bei starker Kälteempfindlichkeit nach Chemotherapie, chronischer Fatigue, Verdauungsstörungen oder Lymphzirkulationsstörungen außerhalb des betroffenen Arms.
Die Wärmetherapie aktiviert über definierte TCM-Meridianpunkte das vegetative Nervensystem, fördert die Mikrozirkulation und unterstützt den Energiehaushalt. Sie wird niemals direkt im Operations- oder Bestrahlungsgebiet und nicht im Bereich eines Lymphödems angewendet — eine wichtige Sicherheitsregel aus der Ausbildung von KMD Yun.
Chronische Schmerzen und Fatigue — die größte randomisierte Studie der integrativen Onkologie
Eines der bedeutendsten Probleme von Brustkrebs-Überlebenden ist der chronische Schmerz und die anhaltende Erschöpfung — oft Jahre nach Behandlungsende. Hier liefert die bisher größte randomisierte Studie zur Akupunktur bei Krebsüberlebenden eindrucksvolle Belege.

Die PEACE-Studie am Memorial Sloan Kettering Cancer Center, veröffentlicht in JAMA Oncology 2021, untersuchte 360 Krebsüberlebende mit chronischen muskuloskelettalen Schmerzen — knapp die Hälfte davon Brustkrebs-Überlebende. Nach zehnwöchiger Behandlung reduzierte die Elektroakupunktur den Schmerzwert um 1,9 Punkte gegenüber der Standardversorgung, die Ohrakupunktur um 1,6 Punkte (jeweils P < 0,001), bei gleichzeitiger Verbesserung von Lebensqualität und reduziertem Schmerzmittelverbrauch.
Die Studie führte 2022 zur Aufnahme der Akupunktur in die offiziellen SIO-ASCO-Leitlinien zur Schmerztherapie in der Onkologie — eine seltene Anerkennung für eine komplementäre Methode.

Behandlungsverlauf — drei Phasen für nachhaltige Stabilisierung
Eine TCM-Begleittherapie bei Brustkrebs ist kein Sprint. Sie folgt einem strukturierten Verlauf, der sich an Ihrer onkologischen Therapie und Ihrer individuellen Beschwerdedynamik orientiert.
Phase 1: Symptomlinderung (Woche 1–8)
In den ersten acht Wochen liegt der Fokus auf den akut belastenden Beschwerden: Hitzewallungen, die Sie nachts wachhalten; Gelenkschmerzen, die jede Bewegung erschweren; Erschöpfung, die jeden Tag zur Last macht. Die Akupunkturbehandlung erfolgt in dieser Phase intensiver — meist 1–2 Mal pro Woche. Falls indiziert, beginnt parallel eine sehr behutsam dosierte Kräutertherapie. Die meisten Patientinnen berichten in dieser Phase bereits über erste Verbesserungen — vor allem beim Schlaf und bei Hitzewallungen.
Phase 2: Stabilisierung (Monat 2–4)
Sobald die Akutsymptome an Schärfe verloren haben, geht es um die Stabilisierung der gewonnenen Verbesserungen. Die Behandlungsabstände werden größer (alle 1–2 Wochen). Die Kräutertherapie wird nach Bedarf angepasst — meist weniger, aber gezielter. Wir beobachten Ihre Werte (Schmerz, Schlaf, Fatigue, Lebensqualität), passen die Strategie an und integrieren bei Bedarf die Wärmetherapie.
Phase 3: Langzeitbegleitung (Monat 4–12+)
Bei Patientinnen, die unter Langzeit-Antihormontherapie stehen (5–10 Jahre), bieten wir eine Erhaltungsbehandlung im Abstand von 2–4 Wochen an. Ziel: Die Beschwerden niedrig halten, damit Sie die schulmedizinische Therapie konsequent durchhalten können — denn jede vorzeitig abgebrochene Antihormontherapie erhöht das Rezidivrisiko. Eine konsequente, gut tolerierte Begleittherapie ist hier ein zentraler Faktor für Ihr Langzeitüberleben.
Für wen ist diese Brustkrebs-Begleittherapie geeignet?
Unsere TCM-Begleitung richtet sich an Patientinnen, die:
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eine onkologische Behandlung erhalten oder erhalten haben (Operation, Chemo, Bestrahlung, antihormonelle Therapie, zielgerichtete Therapie) und unter den damit verbundenen Beschwerden leiden
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unter den Nebenwirkungen einer Antihormontherapie (Tamoxifen, Aromatasehemmer, GnRH-Analoga) leiden und nach einer wirksamen, gut tolerierten Ergänzung suchen
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Chemotherapie-bedingte Polyneuropathie entwickelt haben, die nach Therapieende nicht von selbst verschwindet
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eine Cancer-related Fatigue haben, die mit normaler Erholung nicht behoben werden kann
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ein Lymphödem-Risiko tragen und die Mikrozirkulation systemisch unterstützen wollen
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vor einer Brustkrebs-Operation stehen und ihren Körper bestmöglich auf den Eingriff und die anschließende Therapie vorbereiten möchten
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ein TCM-Begleitkonzept suchen, das ihre onkologische Therapie nicht ersetzt, sondern verstärkt und erträglicher macht
Wir nehmen explizit nicht an, dass TCM den Brustkrebs heilt. Brustkrebs ist eine Erkrankung, die unverändert eine vollständige schulmedizinische Behandlung benötigt. Unsere Aufgabe ist es, diese Behandlung erträglicher zu machen und Ihrem Körper zu helfen, sie zu tragen.
Häufige Fragen zur Brustkrebs-Begleittherapie mit TCM
Kann ich TCM während laufender Chemotherapie machen? Ja. Akupunktur ist während der Chemotherapie sicher und sinnvoll — besonders bei Übelkeit, Fatigue und beginnender Polyneuropathie. Die Kräutermedizin pausieren wir während aktiver Zytostatika-Gaben oder reduzieren sie auf gut dokumentierte Rezepturen.
Ist chinesische Kräutermedizin bei hormonrezeptor-positivem Brustkrebs sicher? Bei evidenzbasierter Rezepturwahl ja. Wir verwenden ausschließlich Heilpflanzen mit gut dokumentiertem Sicherheitsprofil und vermeiden alles, was den Tamoxifen-Metabolismus stören könnte. Der genaue Plan wird in der Erstanamnese individuell festgelegt.
Werde ich von der Akupunktur in der operierten Brust gestochen? Nein, niemals. Nadeln werden ausschließlich an Händen, Armen (gegenüberliegende Seite bei Lymphknoten-OP), Beinen und Füßen gesetzt — die operierte Brust und der lymphödematose Arm sind absolute Tabuzonen.
Wie lange dauert die Behandlung? Erste Verbesserungen bei Hitzewallungen und Schlafstörungen oft schon nach 2–8 Sitzungen. Gelenk- und Muskelschmerzen unter Aromatasehemmern brauchen meist 6–12 Wochen intensiver Behandlung. Patientinnen unter Langzeit-Antihormontherapie begleiten wir oft mehrere Jahre — mit großen Abständen
Übernimmt meine Krankenkasse die Kosten? Gesetzliche Krankenkassen übernehmen Heilpraktikerleistungen in der Regel nicht. Private Versicherungen und Zusatzversicherungen erstatten meist ganz oder teilweise — bitte prüfen Sie Ihren individuellen Vertrag. Im Erstgespräch erhalten Sie einen transparenten Kostenüberblick.
Was unterscheidet Sie von anderen TCM-Praxen, die Krebspatientinnen behandeln? Drei Dinge: die langjährige klinische Ausbildung von KMD Yun an südkoreanischen TCM-kliniken; unsere wissenschaftlich fundierte Sicherheitsleitlinie bei Kräutertherapie; und die konsequente Personalisierung — wir behandeln keine Diagnose, sondern eine Patientin.
Termin vereinbaren — Naturheilpraxis Doson in Oberursel bei Frankfurt
Sie sind durch die Diagnose Brustkrebs durchgegangen — und das war kein leichter Weg. Wenn Sie jetzt nach einer Begleitung suchen, die Ihre Beschwerden ernst nimmt, ohne die schulmedizinische Therapie zu gefährden, freuen wir uns auf Ihren Anruf.
Wir nehmen uns Zeit für ein ausführliches Erstgespräch — damit Sie genau wissen, was wir können, was wir nicht können, und was für Ihre individuelle Situation der sinnvolle Weg ist.
So erreichen Sie uns:
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E-Mail: info@praxis-doson.de
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Literatur
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Hershman DL, Unger JM, Greenlee H, Capodice JL, Lew DL, Darke AK, Kengla AT, Melnik MK, Jorgensen CW, Kreisle WH, Minasian LM, Fisch MJ, Henry NL, Crew KD. Effect of Acupuncture vs Sham Acupuncture or Waitlist Control on Joint Pain Related to Aromatase Inhibitors Among Women With Early-Stage Breast Cancer: A Randomized Clinical Trial. JAMA. 2018 Jul 10;320(2):167–176. DOI: 10.1001/jama.2018.8907 · PMID: 29998338
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